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Statio Dominus Mundi:Wo sich Himmel und Erde treffen

Freunde und Förderer der Saarbrücker Jugendkirche „eli.ja“ haben den Sakral- und Kunstbau „Statio Dominus Mundi“ in Illingen-Wustweiler besucht und mit der Besitzerfamilie Gottesdienst gefeiert.
Das Kunstwerk „Die Auferstehung“ als rechter Bestandteil eines Triptychons stand im Mittelpunkt der Auslegungen im Gottesdienst. Im Bild Yvonne Meiser-Franz (links), Jugendpfarrer Thomas Hufschmidt und Ursula Meiser.
Datum:
11. Juni 2026
Von:
Andreas Kossmann

Illingen. Für das Team der Kirche der Jugend ist der Feiertag Christi Himmelfahrt seit einigen Jahren ein willkommener Anlass, das eigene Gotteshaus zu verlassen und bewusst an einem anderen Ort die Eucharistie zu feiern. „Wir wollen damit eine Verbindung zwischen Himmel und Erde schaffen“, erklärt Jugendpfarrer Thomas Hufschmidt, der dem Gottesdienst gemeinsam mit Schulpfarrer und Subsidiar Bernd Schütz vorstand.

Inspiriert durch zahlreiche Romreisen

Während die Begriffe „Ostern“ und „Fronleichnam“ heute zunehmend mehr Erklärung bedürften und Umfragen teils erschreckende Ergebnisse hervorbrächten, sei der Begriff „Christi Himmelfahrt“ eigentlich einfach verständlich – aber dennoch sei das Fest nicht so im Bewusstsein der Menschen präsent oder werde vom zeitgleich begangenen „Vatertag“ überlagert, bedauerte Hufschmidt.

Die monumentale Kapelle „Statio Dominus Mundi“ wurde 2002 nach Plänen des Münchener Architekten Alexander von Branca von dem Unternehmerehepaar Ursula und Edmund Meiser auf einem Privatgrundstück erbaut und durch zahlreiche Romreisen inspiriert. Außer als privater Andachtsraum dient sie auch als stilvolle Heimat für die familieneigene Kunstsammlung Alter Meister.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Gemälde „Die Auferstehung“ eines westfälischen Malers aus dem 15. Jahrhundert, das im Vordergrund die Auferstehung Jesu und im Hintergrund dessen Himmelfahrt zeigt. Neben zahlreichen weiteren Werken und liturgischen Gegenständen beherbergt die mittelalterliche Kunstsammlung unter anderem auch ein Werk von Lucas Cranach.

Moderne Architektur trifft auf Kunst des Mittelalters

„Die Statio Dominus Mundi“ (Christus, Herr der Welt) steht für eine Verbindung zwischen zeitgenössischer Architektur, mittelalterlicher Kunst und religiöser Glaubensatmosphäre der Gegenwart“, erklärte Yvonne Meiser-Franz, Schwiegertochter der Bauherren Ursula und Edmund Meiser. Sie bedankte sich bei allen Mitwirkenden, darunter auch für die musikalische Gestaltung aus den Reihen der Jugendkirche.

Info

Eine Besichtigung ist mittwochs zwischen 15 und 17 Uhr sowie nach individueller Vereinbarung bei Familie Meiser möglich unter Telefon (0 68 25) 31 01 oder E-Mail an info@statio-dominus-mundi.de. Weitere Informationen unter www.statio-dominus-mundi.de im Internet.