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Musical:Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben

In Guldental hat die Messdienergemeinschaft das bekannte Musical „König der Löwen“ mit einem Gottesdienst verbunden und damit ein Erlebnis für Groß und Klein auf die Beine gestellt.
Eine Frau steht vor einem Altar und singt, drumherum Kinder in Tierkostümen
Datum:
3. Aug. 2026
Von:
Dieter Ackermann

Guldental. Das Musical „König der Löwen“ im Gottesdienst ansprechend zu thematisieren und dabei deutlich zu machen, wie viel diese Geschichte mit dem Glauben gemeinsam hat – das ist der Messdienergemeinschaft Guldenbachtal Langenlonsheim in der Guldentaler Pfarrkirche St. Martin in einem besonderen Gottesdienst für junge Familien mit Kindern, Jugendliche und Junggebliebene in glänzender Manier gelungen.  

Wenn Menschen anfangen sich zu erinnern, wer sie sind, dann verändert das nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch die Welt um sie herum.

Messdiener Chris Oberstädt

Das Ensemble um Gemeinde referentin Sabine Brühl-Kind und Ulrike Lorenz (Messdienergemeinschaft) machte mit fröhlichem Gesang, lebendigem Spiel, reichlich Kreativität, Gottes Wort, innigem Gebet und dem Auftrag: „Erinnere dich, wer du bist“, sehr schön deutlich, was Mut, Verantwortung, Freundschaft und Vertrauen mit dem Glauben zu tun haben.  

Das eigene Leben und die Welt verändern  

Schon der Einzug der Mitwirkenden zu den Klängen von „Circle of Life“ (deutsch: Der ewige Kreis), in das musicalnah geschmückte Gotteshaus weckte die Spannung. In ihren Eingangsworten verwies Sabine Brühl-Kind auf das Musical: „Eine Geschichte über Schuld, Weglaufen, Freundschaft und darüber, seinen Platz im Leben wiederzufinden. Dabei fragt man sich: Wer bin ich eigentlich, wo gehöre ich hin. Genau da rum geht es: Erinnere dich, wer du bist.“  

Nach der Lesung vom verlorenen Sohn nahmen Löwe Simba, Rafiki und Mufasa den Faden auf und stellten klar: „Mut bedeutet nicht, keine Angst im Leben zu haben. Mut bedeutet, trotzdem weiterzugehen, und dass man geliebt und ein Kind Gottes ist.“ Genau das bekräftigte auch Messdiener Chris Oberstädt in seinem Impuls. Er betonte: „Wenn Menschen anfangen sich zu erinnern, wer sie sind, dann verändert das nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch die Welt um sie herum.“