Ökumenischer Marsch :Für eine freie Zukunft

Wadern. Das regnerische Wetter hielt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht von ihrem Vorhaben ab, den Ökumenischen Marsch für Frieden und Freiheit zu begleiten. Rund 15 Frauen und Männer aus den saarländischen Ortschaften Lockweiler, Noswendel, Oberlöstern, Wadern, Wadrill und Wedern trafen sich am Kleinen Markt an der Apotheke, wo sie von Pastoralreferent Karl-Josef Schmitt begrüßt wurden. Auch Firmlinge dieses Jahres nahmen am Friedensmarsch teil.
Mit dem Friedenslied „Hevenu Shalom Alechem – Wir wünschen Frieden für alle, wir wünschen Frieden, Frieden, Frieden in der Welt“ startete die Gruppe ihren Weg. Der wurde begleitet von Liedern und Gebeten etwa von Papst Franziskus „für unsere Erde und um Frieden“. Im Gebet der Vereinten Nationen geht es um „unsere Erde, die nur ein kleines Gestirn im großen Weltall ist“. Es liege an uns, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt und nicht zerrissen sind in sinnloser Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Es geht auch um die Voraussicht, heute zu beginnen, „damit Kinder und Kindeskinder stolz den Namen Mensch tragen“.
Karl-Josef Schmitt erklärt, der Ökumenische Friedensmarsch sei zu einer festen Einrichtung in Wadern geworden. Gestartet sei er vor über vier Jahren mit dem Beginn des Ukrainekrieges. Anfangs sei es eine sehr große Teilnehmerzahl gewesen, die allerdings im Laufe der Jahre abgenommen hat. „Dennoch ist es eine konstante Gruppe, zu der auch immer wieder neue Menschen stoßen“, informiert der Pastoralreferent und ergänzt: „Wir möchten zusammenstehen in Gebet und Gesang und im Gedenken an alle, die unter Angst und Gewalt leben, im Mitgefühl mit denen, die Angehörige verloren haben, und in Solidarität mit denen, die sich für eine freie und selbstbestimmte Zukunft einsetzen.“
Gudrun und Andrea Treitz nehmen regelmäßig am Marsch teil. „Es ist uns wichtig, für Frieden und Gerechtigkeit einzustehen und zu beten“, bemerken beide. Auch Cleo Swenne, eine der Firmlinge, ist gegen Streit und Krieg. Mit dem Friedensmarsch will sie „ein Zeichen für Gemeinschaft und Hoffnung setzen“.