Schule:Freude auf das neue Schuljahr

Anfang August startet wieder in den ersten Bundesländern die Schule. Schon jetzt können Eltern sich und die Kinder vorbereiten, damit der Übergang ins neue Schuljahr möglichst reibungslos gelingt. Der hessische Landesverband vom VBE – Verband Bildung und Erziehung – hat einige Tipps für jüngere und ältere Schülerinnen und Schüler.
Den Schlafrhythmus wieder anpassen
Schlafrhythmus: In der letzten Ferienwoche ist es demnach sinnvoll, ihn Schritt für Schritt wieder an den Schulalltag anzupassen. „Am besten gelingt das, wenn Eltern und Kinder gemeinsam einen Plan festlegen, in dem für jeden Tag die Uhrzeiten eingetragen sind“, heißt es von den Fachleuten.
Schulweg: Der Landesvorsitzende des VBE Hessen, Stefan Wesselmann, rät dazu, ihn bereits in den Ferien gemeinsam zu üben. Auf dem gemeinsamen Weg entdeckten Kinder ihre Umgebung und kämen mit anderen in den Austausch. Und: „Auf das Eltern-taxi zu verzichten, bedeutet auch, Rücksicht auf andere Kinder zu nehmen, denn das morgendliche Auto-Gedränge vor den Schulen führt häufig zu gefährlichen Situationen.“
Schultüte: Hier hinein gehören laut VBE nützliche Dinge wie Anspitzer, Schere, Stifte mit Tierfiguren, Trinkflasche oder Brotdosen.
Die Benutzung eines Handys ist im Saarland in den ersten vier Jahrgangsstufen der Grund- und Förderschulen verboten; es darf aber für die Nutzung auf dem Schulweg mitgebracht werden.
Ein leckeres und gesundes Pausenbrot
Pausenbrot: Die Fachleute empfehlen gesunde Snacks wie Karotten, Trauben oder Nüsse, für die Trinkflasche Wasser. „Zuckerhaltige Getränke und süßes Gebäck sollten kein Standard sein.“ Eine Cola zum Frühstück mache viele Kinder zappelig und könne mittelfristig zu Erkrankungen wie Karies und Diabetes beitragen.
Lernen: In schwierigen Phasen brauchen Kinder vor allem Ermutigung – keinen zusätzlichen Druck. Zudem rät Wesselmann, auf begrenzten Medienkonsum zu achten, da dieser viele Folgen habe: auf die Konzentrationsfähigkeit, das Schlafverhalten und die körperliche Fitness. „Verein statt Bildschirm, Spielplatz statt Feed, gemeinsam in die Bücherei statt allein vorm Handy – gemeinschaftliche Aktivitäten sind Erfahrungen, die Kinder wirklich stärken.“