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Warnzeichen:Auf Warnzeichen für Eltern achten

Kriminelle Gruppen sprechen Kinder und Jugendliche über soziale Medien an. Bestimmte Veränderungen im Verhalten deuten auf möglichen Kontakt mit solchen Netzwerken hin. Die Polizei erklärt, wie Eltern reagieren sollten.
Eine Mutter weißt Ihr Kind am PC auf Gefahren aus dem Internet hin.
Datum:
24. Aug. 2026
Von:
KNA

Nutzt ein Kind verschlüsselte Messenger-Dienste, weicht Fragen der Eltern aus und hat plötzlich teure Klamotten und neue Freunde? Dann sollten Eltern hellhörig werden. Denn das sind nach Angaben des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf Anzeichen dafür, dass kriminelle Gruppen Minderjährige angeworben haben. Auch neue Meinungen und Werte sowie Lügen gelten als Warnsignale. Ebenso ein neuer Freundeskreis mit deutlich älteren Jugendlichen oder Erwachsenen.

Eltern sollten achtgeben, wenn Minderjährige plötzlich über Geld, Kleidung oder technische Geräte verfügen, deren Herkunft sie nicht erklären können. Auffällig kann auch sein, wenn Jugendliche kein Geld mehr von ihren Eltern verlangen, aber dennoch Geld zur Verfügung haben.

Laut Polizei ziehen sich manche Kinder und Jugendliche zunehmend aus ihrem bisherigen Umfeld zurück. Sie schwänzen die Schule, brechen gewohnte Routinen ab und verlieren das Interesse an früheren Freunden oder Hobbys.

Kontakte pflegen und  auf Routine achten

Wichtig sei, präsent zu bleiben, den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen aufrechtzuerhalten und gewohnte Routinen beizubehalten. Bei Verdachtsmomenten sollten Eltern frühzeitig Unterstützung suchen – etwa bei Lehrkräften, Schulsozialarbeitern oder der Polizei.

Die Polizei warnt Kinder und Jugendliche davor, auf vermeintliche Jobangebote im Internet einzugehen, die schnelles Geld, hohe Belohnungen oder mehr Ansehen versprechen. Verdächtige Angebote sollten bei der Polizei oder einer Vertrauensperson gemeldet werden. Minderjährige sollten Chatgruppen verlassen, in denen solche Angebote verbreitet werden.