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Einbruch:Falsches Verhalten kann Spuren vernichten

Was sollte man machen, wenn ein Dieb in die eigene Wohnung eingedrungen ist? Fachleute geben Tipps für das richtige Verhalten.
Ein dunkel gekleideter Mann mit Kapuze durchsucht mit einer Taschenlampe eine aufgebrochene Geldkassette.
Datum:
28. Sept. 2026
Von:
Nicola Trenz

Zehntausende Menschen werden jedes Jahr Opfer von Einbrüchen in Haus oder Wohnung. Diebe stehlen Werte, zerstören das Heim und verletzen die Privatsphäre. Nach jüngsten Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat wurde im Jahr 2024 in mehr als 700 000 Wohnungen und Häuser in der EU eingebrochen, in Deutschland in knapp 80 000. Falsches Verhalten danach könne im schlimmsten Fall Spuren vernichten, warnt das Netzwerk „Zuhause sicher“, ein Präventionsprojekt von Polizei, Versicherungen und Handwerk. Die Verantwortlichen geben Tipps für den Fall der Fälle.

Einbrecher auf frischer Tat: Wichtig: Ruhe bewahren, die Wohnung verlassen. Dann den Notruf 110 wählen, sich nicht den Tätern in den Weg stellen. Besser: Beobachten und sich Details zu den Einbrechern merken. Beispiel: Aussehen und Größe der Personen, in welche Richtung sie flüchten, welcher Pkw, Farbe und Kennzeichen.
Chaos in der Wohnung: Keinesfalls aufräumen! Das Haus oder die Wohnung nicht betreten, keine Spuren zerstören. Erst wenn die Polizei die Wohnung freigegeben hat, darf das Chaos beseitigt werden. Gut, wenn man Fotos von der Wohnung und von Wertgegenständen hat, die man der Versicherung geben kann. Das hilft, den Schaden einzuschätzen.

Schadenabwicklung: Versicherung und Polizei brauchen eine Liste mit Informationen, was gestohlen oder beschädigt wurde. Wenn möglich, sollte auch der Wiederbeschaffungswert der fehlenden Gegenstände angegeben werden. Hier helfen Kaufbelege bei der Schadensabrechnung. Für diesen Fall im Vorfeld eine Liste über alle Wertgegenstände erstellen und am besten Fotos beifügen. Das Netzwerk „Zuhause sicher“ bietet auf seiner Internetseite eine Vorlage für eine solche Liste.

Das Sicherheitsgefühl fehlt: Bei vielen Einbruchsopfern führt das Verletzen der Privatsphäre zum Beispiel zu Ängsten und Schlafstörungen. Die Polizei bietet Opferberatungen an, und über manche Hausratversicherungen lassen sich psychologische Beratungen in Anspruch nehmen. Außerdem könne es helfen, das eigene Zuhause zu sichern, so die Fachleute – sowohl, um sich wieder sicher zu fühlen, als auch um sich vor einem erneuten Einbruch zu schützen. 

Kontakt

Mehr dazu gibt es unter www.zuhause-sicher.de im Internet.