Kultur in der Wallfahrtskirche:Aus einer kleinen Idee wird große Hoffnung

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Klausen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur in der Wallfahrtskirche“ übergaben Pater Albert Seul OP und Kulturmanager Tobias Marenberg den Scheck über 1500 Euro an die gemeinnützige Initiative „origami4hope“. Die Summe stammt aus freiwilligen Spenden für Getränke beim Mitsingformat „Just SING“.
Hinter „origami4hope“ steht die 15-jährige Messdienerin Lara Hahn aus Arenrath, die mit dem ungewöhnlichen Projekt Menschen zum Mitmachen und Helfen bewegt hat – ganz nach dem Motto: „Man weiß erst, ob es nicht geht, wenn man es ausprobiert hat.“ Was als kleine, vielleicht „verrückte Idee“ begann, hat sich schnell zu einer kraftvollen Initiative entwickelt, die weit über die Kirchengemeinde hinaus Wirkung zeigt und Menschen zum Mitmachen inspiriert.
Bei „origami4hope“ dreht sich alles um Hoffnung, Gemeinschaft und gelebte Solidarität. Die Aktion hat ihren Ursprung in einer persönlichen Idee von Lara: Sie faltet bis zu 1000 Origami-Kraniche – ein Symbol für Frieden, Hoffnung und Zusammenhalt, das in der japanischen Tradition tief verwurzelt ist. Jeder Kranich steht symbolisch für eine Spende, die Menschen zusammenbringt und einen guten Zweck unterstützt. Das Geld geht an zwei Vereine in der Region: Nestwärme und Annas Verein.
Kraniche der Hoffnung
Die Spendenaktion ist offen für alle, die dazu beitragen möchten, Hoffnung konkret werden zu lassen – sei es durch eine finanzielle Zuwendung oder durch das Teilen der Idee in ihrem eigenen Umfeld. Mit Kreativität, Mut und der Bereitschaft, einfach anzufangen, zeigt das Projekt eindrucksvoll, wie junge Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Welt ein Stück besser machen können.
„Was aus einer einzigen Idee entstehen kann, ist beeindruckend“, so ein Vertreter der Veranstalter. „Laras Projekt ist ein leuchtendes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Menschen zusammenstehen und mit Herzblut etwas bewegen.“