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Medien-Tipps

Fernseh-Tipp

Das Geheimnis der Finnen

Fischer Juha Aitta am Lagerfeuer.

Finnland im November: Das heißt Sauna, stille Natur, dunkle Wintermonate – und damit auch Alkoholismus und Depressionen? Nein! Das mit der Traurigkeit war einmal. Die Finnen haben sich am eigenen Schopf aus dem Unglück gezogen. Melancholie ja, aber in Finnland leben inzwischen die glücklichsten und zufriedensten Menschen der Welt, sagen die Vereinten Nationen. Was ist das Geheimnis der glücklichen Finnen? 

Ausstrahlung: 14. September 13.15 Uhr 3sat 

Fernseh-Tipp aus der „Paulinus”-Ausgabe 37/2026

Radio-Tipp

Schöpfung im Weinherbst

Luisa Maurer

Die Trauben in den Weinbergen verraten: Der Herbst steht vor der Tür. Das nimmt Luisa Maurer im Kirchplatz am Sonntagmorgen zum Anlass, einen Moment innezuhalten und auf die Ernte der vergangenen Wochen und Monate zu schauen. Sie spricht mit einer Winzerin mit Blick auf die Schöpfung in dieser Jahreszeit. Musikalisch gestaltet den Gottesdienst das Chronatic Quartet.

Zu hören ist der Gottesdienst am Sonntag, 20. September, von 10.04 bis 11 Uhr auf SR Kultur. 

 

Radio-Tipp aus der „Paulinus”-Ausgabe  37/2026.  

Buch-Tipp

Neuer Blick auf heilige Hildegard von Bingen

Buch-Cover: Hildegard von Bingen

Mit seinem Buch „Leben und Wirken der Hildegard von Bingen“ eröffnet der Bingerbrücker Grafiker und Museumspädagoge Lajos Herpay einen persönlichen Zugang zur berühmten Mystikerin. Statt einer wissenschaftlichen Abhandlung legt er eine erzählerische Annäherung vor – entstanden aus langjähriger Arbeit für das Museum am Strom und die Rupertsberger Hildegard‑Gesellschaft. Herpay zeichnet Hildegards Weg von der Kindheit am Disibodenberg über die prägenden Jahre mit Jutta von Sponheim bis zu ihren Visionen und dem mutigen Schritt auf den Rupertsberg nach. Hier gründete Hildegard ihr Kloster, schrieb, lehrte und organisierte ohne männliche Aufsicht – ein bemerkenswerter Freiraum für eine Frau des 12. Jahrhunderts.

Buchtipp aus der „Paulinus”-Ausgabe 37/2026.

CD-Tipp

Im Schatten Regers

CD-Cover: Bartmuß, Orgelwerke

Es ist die Zeit von Gustav Mahler und Richard Strauss, die Schnittstelle vom 19. zum 20. Jahrhundert. Sucht man dort nach renommierten Orgel-Komponisten, so gelangt man automatisch zu Max Reger. Dessen Schatten ist bis heute so mächtig, dass einige seiner Kollegen darüber vergessen werden. Dazu zählt auch Richard Bartmuß, der seit 1890 als Hoforganist in Dessau ansässig war. Zu den Ungerechtigkeiten im Umgang mit Komponisten wie Bartmuß zählt, dass nur ein Bruchteil ihrer Werke bislang im Druck erschienen ist. Diese Auswahl jedoch gibt Grund zur Hoffnung, dass da noch mehr folgen wird. Der Organist Friedhelm Flamme hat Teile des unbekannten Bartmuß-Terrains an der Schuke-/Späth-Orgel der Marktkirche St. Cosmas und Damian in Goslar erschlossen.

CD-Tipp aus der „Paulinus”-Ausgabe 37/2026 von Christoph Vratz