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Medien-Tipps

Fernseh-Tipp

Chinas Modemafia in Europa

Portraitbild Marianne Koch

Ihrer alleinerziehenden Mutter verdankt Marianne Koch zwei Eigenschaften, die ihr im Beruf und in Krisen stets Halt gegeben haben: Selbstständigkeit und Selbstvertrauen. Entdeckt wird die junge Medizinstudentin, als sie in den Filmstudios in Geiselgasteig jobbt. 1955 gelingt ihr der Durchbruch in „Des Teufels General“ mit Curd Jürgens. Bald bekommt sie so viele Rollenangebote, dass sie ihr Studium aufgibt. Es folgen Filme mit O.W. Fischer, Heinz Rühmann und Clint Eastwood, über 70 insgesamt. 

Ausstrahlung: 17. August 22 Uhr BFS 

Fernseh-Tipp aus der „Paulinus”-Ausgabe 33/2026

Radio-Tipp

„Gönne dich dir selbst“

Radio

Autor Kalle Grundmann erinnert am 20. August im Radio an Bernhard von Clairvaux (um 1090–1153). Mit gerade mal 22 Jahren trat er gemeinsam mit Freunden in den Zisterzienserorden ein – und an 68 Orten hat er selbst weitere Klöster gegründet, auch Himmerod in der Eifel. Auf Bernhard geht auch ein Satz zurück, der bis heute immer wieder zitiert wird. Er hat ihn ursprünglich an Papst Eugen III. geschrieben, aber er passt auch wunderbar in die Sommer- und Urlaubszeit: „Gönne dich auch dir selbst. Ich sage nicht: tu das immer, ich sage nicht: tu das oft, aber ich sage: tu es immer wieder einmal“, sagte Bernhard. 

Zu hören sind alle Beiträge von Kalle Grundmann vom 20. bis 22. August um 5.57 Uhr und 6.57 Uhr als Anstöße auf SWR 1 und als Morgengedanken auf SWR 4.

Radio-Tipp aus der „Paulinus”-Ausgabe  33/2026.  

Buch-Tipp

Sein Glaube spornte ihn an

Buch-Cover: Pier Giorgio Frassati – Ein Leben in den Höhen

„Solange der Glaube mir Kraft gibt, werde ich immer fröhlich sein.“ Peter Georg Frassati, am 4. Juli 1925 im Alter von nur 24 Jahren in Turin gestorben, wurde am 20. Mai 1990 durch Papst Johannes Paul II. selig- und am 7. September 2025 durch Papst Leo XIV. heiliggesprochen. Als Student, Bergsteiger, politischer Aktivist und Helfer der Armen führte er ein erfülltes Leben. Die Lektüre der Bibel, die Eucharistie und die Marienverehrung waren Pfeiler in seinem geistlichen Leben. Doch war es gerade sein Glaube, der ihn stets anspornte. Seine Freizeit widmete er der Unterstützung von Kranken und Bedürftigen, kümmerte sich um Waisen und um die vom Ersten Weltkrieg heimgekehrten Soldaten. So zeigt dieser junge Heilige, dass ein Leben mit Gott nicht langweilig sein muss, sondern zum größten Abenteuer werden kann. 

Buchtipp aus der „Paulinus”-Ausgabe 33/2026.

CD-Tipp

Leipziger Kantoren

CD-Cover: „Love & Devotion – Deutsche Barock-Motetten aus Leipzig“

Die Geschichte der „Rheinischen Kantorei“ aus Dormagen ist fest mit dem Namen ihres Gründers Hermann Max verbunden. Inzwischen hat sich der Spiritus rector zurückgezogen und mit Edzard Burchards einen Nachfolger gefunden. Unter dessen Leitung taucht die „Rheinische Kantorei“ auf ihrem neuen Album in die Geschichte der Leipziger Thomaskantoren ein – ein exemplarischer Ritt durch mehr als anderthalb Jahrhunderte Musikgeschichte, beginnend bei Tobias Michael (ab 1631) über Johann Schelle (ab 1677) bis hin zu Johann Adam Hiller, der ab 1789 den renommierten Posten bekleidete. Inhaltlich (und daneben auch marketingtechnisch) sind die Werke durch den Titel „Love & Devotion“ miteinander verbunden.    

CD-Tipp aus der „Paulinus”-Ausgabe 33/2026 von Christoph Vratz