Aus einem Brief, der am 25. November 1938 an das Gau-Propagandaamt der NSDAP in Berlin geschrieben wurde, zitiert Autor Wolfgang Drießen in seinem Beitrag für SWR 1 und SWR 4 86 Jahre nach der Reichspogromnacht. Darin beschwert sich ein Nationalsozialist, dass beim Zerstören der Synagoge sein Mantel gelitten hat, und bittet um Entschädigung. Wie dreist kann ein Mensch sein! Unfassbar schrecklich, das heute zu hören. Und unfassbar wichtig daran zu erinnern, damit sich so etwas nie mehr wiederholt! Am Martinstag bringt Drießen die globale Situation hungernder Menschen mit dem Heiligen, der geteilt hat, in Verbindung. Autorin Nicole Hennecke erzählt in einer ihrer Sendungen, wie sie einen ganz besonderen Tag gestaltet hat: den ersten Geburtstag ihrer Mutter, nachdem diese verstorben war.
Diese und weitere Sendungen von Wolfgang Drießen und Nicole Hennecke sind zu hören vom 9. bis 14. November um 5.57 Uhr und 6.57 Uhr als Anstöße auf SWR 1 und als Morgengedanken auf SWR 4.
Radio-Tipp aus der „Paulinus”-Ausgabe 45/2026.