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Medien-Tipps

Fernseh-Tipp

Wunderwerk Hände

Ein Mann zeigt seine Hände. Im Hintergrund ein Zusammenschnitt aus Händen und Gehirn

Hände: mit ihnen greifen wir nicht nur nach Dingen, sie sind auch entscheidend dafür, wie wir die Welt „begreifen“. Wer seine Hände vielseitig nutzt, der tut auch etwas für die Fitness im Kopf. Die Hirnforschung zeigt: Eine gut trainierte Feinmotorik hängt eng mit sprachlichen Fähigkeiten und mathematischem Verständnis zusammen. Zusätzlich sind sie ein zentrales Kommunikationsmittel: über Gesten teilen wir uns mit, über Berührungen festigen wir unsere sozialen Bindungen. 

Ausstrahlung: 9. April 20.15 Uhr WDR

Fernseh-Tipp aus der „Paulinus”-Ausgabe 14/2026

Radio-Tipp

Das Leben der kommenden Welt

Stefan Weinert

„Wir erwarten das Leben der kommenden Welt“ beten Christinnen und Christen fast aller Konfessionen im Großen Glaubensbekenntnis. Das eint sie also. Aber – wie wird das sein, das „Leben der kommenden Welt“, fragt sich Stefan Weinert in „Angedacht!“ auf RPR 1 und „Feels like Heaven“ im Rockland-Radio am Ostersonntag. Vorsichtige Hinweise geben die biblischen Erzählungen über den auferstandenen Jesus. Der jedenfalls ist nicht eingegangen in irgendein großes Ganzes, sondern blieb als Person wiedererkennbar für die Jüngerinnen und Jünger. Oft nicht sofort – aber durch ein Wort, eine Geste gehen ihnen die Augen auf, wie es in der Bibel heißt. Zum Beispiel den beiden Jüngern auf dem Weg nach Emmaus – und um die geht es dann in den Beiträgen am Ostermontag. 

 

Radio-Tipp aus der „Paulinus”-Ausgabe  14/2026.  

Buch-Tipp

In jedem von uns steckt ein Mönch

Buch-Cover: Der Mönch in dir

Der Mönch in dir – das mag als Titel erst einmal etwas seltsam klingen? Wir haben ja wohl kaum alle einen Mönch in uns, oder doch? Zwar ist vielleicht nicht jeder von uns zu einem Leben im Kloster berufen, dennoch können wir von unserem inneren Mönch so einiges lernen, sagt Benediktiner Mauritius Wilde, seit vergangenem Jahr Abt der Benediktinerabtei Maria Laach. In seinem Buch zeichnet er das Leben des heiligen Benedikt nach. Dabei nimmt er als Grundlage den Text von Gregor dem Großen, der das Leben Benedikts aufgeschrieben hat. Wilde überträgt dabei die Lehren aus Benedikts Geschichte auf unser Leben im Hier und Jetzt und zeigt damit: Was vor 1500 Jahren war, kann uns auch heute Impulse geben.

Buchtipp aus der „Paulinus”-Ausgabe 14/2026 

CD-Tipp

Romantisches Erlöser-Oratorium

CD-Cover: Christus der Erlöser

Bereits im frühen 19. Jahrhundert keimen erste Ideen für einen musikalischen Monumentalismus, wie sie später etwa in Wagners „Ring“ umgesetzt werden. Friedrich Schneider war ab 1820 Hofkapellmeister von Anhalt-Dessau und rief dort mit dem Dichter Wilhelm Müller die „Dessauer Liedertafel“ ins Leben. Schneider plante einen riesigen Oratorien-Vierteiler, doch nur drei Werke hat er vollendet, darunter „Christus der Erlöser“, das die Leidensgeschichte Christi nachzeichnet. Fast zwei Stunden dauert dieses auffallend kleinteilig komponierte Oratorium. In 18 Chören lässt Schneider die Jünger, Höllengeister, Propheten, Pharisäer und andere zu Wort kommen. Alexander Lüken hat mit dem Sinfonieorchester Wuppertal und der Kantorei Barmen-Gemarke dieses Werk nun dokumentiert.

CD-Tipp aus der „Paulinus”-Ausgabe 14/2026 von Christoph Vratz