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Neustart an anderem Standort

Foto: Ute Kirch
Pastoralreferentin Martina Fries, Künstlerin Sonia Berndt und Studentin Eva Naumann (von links) bei der Neueröffnung des kirchlichen Zentrums.

Neustart an anderem Standort

Von: Ute Kirch | 12. Dezember 2021
Saarbrücken: Das Begegnungszentrum „welt:raum“ der katholischen Kirche in Saarbrücken ist umgezogen. Nach mehr als anderthalbjähriger Coronapause, in der hauptsächlich Online-Angebote stattfanden, hat es in der Katholisch-Kirch-Straße neu eröffnet.

Seit 16 Jahren ist der kirchliche Begegnungsort unweit der Basilika eine bekannte Adresse – anfangs unter dem Namen „St. Glauben am Markt“, seit dem April 2016 als „welt:raum“.

Der Umzug in die nahegelegene Katholisch-Kirch-Straße sei wegen steigender Mietkosten nötig geworden, sagt Pastoralreferentin Martina Fries: „Wir verlieren natürlich einerseits unsere 1A-Lage, bei der wir insbesondere durch unsere Angebote am Schaufenster unglaublich viele Menschen erreicht haben – aber gewinnen einen für unsere Zwecke besser geschnittenen Raum, der zudem heller und freundlicher ist als der vorherige.“

Ein weiterer Vorteil sei die Küchenzeile – bisher verfügte die Einrichtung lediglich über eine Kaffeemaschine und einen Kühlschrank.

Im Sommer Ideen zur Neugestaltung gesammelt

Im Sommer hatte Fries zu einer Online-Veranstaltung eingeladen, um Ideen für eine Neugestaltung zu sammeln. Ein Vorschlag wurde direkt zu Beginn umgesetzt: Damit der „welt:raum“ grüner und wohnlicher wird, bat man um Pflanzenspenden, von denen bei der Eröffnung Mitte November schon einige zu sehen waren.

Das Grundkonzept bleibe am alten wie neuen Standort jedoch das gleiche, betont die Theologin: „Es ist ein Raum der Möglichkeiten. Er steht Gruppen und Einzelpersonen zur Verfügung, die etwas veranstalten oder ausprobieren wollen und dabei andere Menschen teilhaben lassen wollen.“ Voraussetzung sei, dass es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelt – private Feiern sind nicht möglich. „Die Veranstaltungen sind immer Kooperationen mit uns“, betont Fries.

Wie in der Vergangenheit auch soll es auch im neuen „welt:raum“ eine bunte Mischung aus Ausstellungen, Konzerten, Gesprächen, Vorträgen, Diskussionsrunden, Lesungen, Workshops, Singen und anderem geben. Im Advent soll der neue Begegnungsort unter dem Motto „Mein Lichtblick“ mit via Internet eingereichten Fotos dekoriert werden, über die man online abstimmen konnte.

Viele Kooperationspartner hätten bereits auf den neuen Raum gewartet, sagt Fries. So treffe sich die Gruppe „Kuunku – Künstler unterstützen Künstler“ einmal im Monat im Zentrum und biete dort regelmäßig Ausstellungen an. Dabei treffen sich deutsche, ausländische und geflüchtete Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Bereichen wie Fotografie, Malerei und Bildhauerei, Amateure wie Profis. Auch die Katholische Arbeitnehmerbewegung, das Friedensnetz Saar und der Fotografie-Stammtisch des Vereins Augenblick nutzen den Raum für ihre Treffen, zu denen alle Interessierten willkommen sind.

Online-Bibliodrama und Sprachkurs für Mütter

Aufgrund der wieder zugespitzten Coronalage findet bis auf weiteres vieles wieder online statt – unter anderem ein Bibliodrama am 13. Dezember ab 18.30 Uhr oder der Sprachkurs „Mama lernt Deutsch“ für Mütter mit ausländischen Wurzeln, der donnerstags um 10.30 Uhr angeboten wird und helfen soll, sprachliche Barrieren im Alltag zu überwinden.

Auch abseits von Veranstaltungen steht der „welt:raum“ allen offen, die sich ausruhen, etwas essen, trinken oder sich unterhalten wollen, im Internet surfen möchten oder einen Ort suchen, um ihr Kind zu wickeln. Künftig ist der „welt:raum“ unter der Woche von 13 bis 17 Uhr geöffnet, während des Weihnachtsmarkts bis 20 Uhr. Für den Zugang gelten die jeweils aktuellen Corona-Bestimmungen.




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