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Nachdenklich und bunt

Foto: Zeljko Jakobovac
Blick in die Ausstellung.

Nachdenklich und bunt

Von: Zeljko Jakobovac | 14. Januar 2022
„Dialog mit dem Ende“ heißt in der TUFA Trier eine Wanderausstellung über die Endlichkeit und das Leben. Mitveranstalter ist das Trierer Hospiz. Zum Programm gehören unter anderem ein Letzte-Hilfe-Kurs und eine Podiumsdiskussion mit dem Theologen Prof. Dr. Johannes Brantl.

Auf Initiative des Sozialunternehmers Andreas Heinecke hätten die Dokumentarfilmerin Sylvie Hohlbaum und der Fotograf Steffen Baraniak 19 Frauen und Männer in ihrer letzten Lebensphase getroffen, die bereit gewesen seien, ihre Gedanken, Gefühle und Ängste zum Thema Sterben mit ihnen zu teilen, heißt es bei "Dialog mit dem Ende“.

In der Wanderausstellung würden die eindrücklichen filmischen Porträts und Fotografien präsentiert, die bei diesen Begegnungen entstanden seien. Darin beantworteten die Frauen und Männer nach Angaben der Ausstellungsmacher existenzielle Fragen wie „Wollen Sie ewig leben?“ oder „Wofür wollen Sie erinnert werden? Diese Fragen finden sich auf Bannern, zudem gibt es Videostationen, Fotografien mit Zitaten sowie eine Pinnwand für Antworten der Besucher auf die Fragen der Ausstellung.

Letzte-Hilfe-Kurs, Konzert und Podiumsdiskussion

Zum Begleitprogramm von „Dialog mit dem Ende“ der Körberstiftung gehören in Trier unter anderem ein Letzte-Hilfe-Kurs, ein Konzert und eine Podiumsdiskussion. „Erfahren Sie wissenswertes über Sterben und Tod, sprechen Sie über Vorstellungen, Ängste und Wünsche und erlangen Sie Klarheit zu Ihren Fragen“, heißt es zum Workshop Letzte-Hilfe-Kurs im Hospizhaus (Gartenlaube) am 26. Januar von 17 bis 21 Uh. Tags darauf gibt es in der TUFA um 20 Uhr das Konzert „Reinhild Kuhn: Up-Leben“.

Schließlich findet am 30. Januar um 18 Uhr in der TUFA die Podiumsdiskussion „Der gute Tod und wir: Erfahrungen und Umgang mit Sterben und Tod“ statt. Dabei diskutieren Prof. Dr. Johannes Brantl, Moraltheologe an der Theologischen Fakultät Trier, und der emeritierte Prof. Dr. Alois Hahn, Soziologe an der Universität Trier, unter der Moderation von Dr. Franz-Josef Tentrup, dem ehemaligen Leiter der Palliativstation des Klinikums Mutterhaus Trier.

Den kompletten Artikel gibt es im Paulinus.

  • Info
    Die Ausstellung in der Trierer TUFA (Ausstellungsraum 2. Obergeschoss, Wechselstraße 4) ist bis zum 30. Januar dienstags, mittwochs und freitags von 14 bis 17 Uhr, donnerstags von 17 bis 20 sowie samstags, sonntags und feiertags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.



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    Weitere Videos des Paulinus finden sich auf www.youtube.com/PaulinusTrier




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