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Spekulation um Papst-Besuche

Foto: KNA
Papst Franziskus hat am 6. August den Vatikan-Botschafter der Ukraine, Andrij Jurasch, empfangen (linkes Bild), einen Tag zuvor war der Außenamtsleiter des Moskauer Patriarchats, Metropolit Antonij, zu Gast im Vatikan (rechts).

Spekulation um Papst-Besuche

Von: KNA | 14. August 2022
Der Papst ist kurz hintereinander mit dem Außenamtsleiter von Patriarch Kyrill und mit dem Vatikan-Botschafter der Ukraine zusammengetroffen.

Laut Kiews Vatikan-Botschafter möchte Papst Franziskus die Ukraine noch vor seiner Reise nach Kasachstan im September besuchen. „Ich bin der Ukraine sehr nahe und möchte diese Nähe durch einen Besuch der Ukraine zum Ausdruck bringen“, zitiert der Diplomat Andrij Jurasch den Papst nach einem Treffen am 6. August.

In seiner Nachricht auf Twitter heißt es weiter, dass die Ukraine schon seit vielen Jahren und besonders seit Beginn des Krieges auf einen Besuch des Kirchenoberhauptes warte. „Ich werde glücklich sein, ihn zu begrüßen, vor seiner Reise nach Kasachstan“, schließt Jurasch.

Vor Kasachstan noch in die Ukraine?

Die Zusammenkunft des Botschafters mit Papst Franziskus bestätigte der Vatikan, Gesprächsinhalte nannte er jedoch nicht. Schon länger stehen Spekulationen im Raum, ob Franziskus vor seinem Besuch eines interreligiösen Kongresses im September in  Kasachstan in die Ukraine reist. Der vatikanische Außenbeauftragte, Erzbischof Paul Gallagher, hatte das zuletzt nicht ausgeschlossen. Franziskus selbst hatte bereits mehrfach den Wunsch geäußert, Kiew zu besuchen.

Weiterhin unklar ist auch, ob Papst Franziskus und der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. bei dem für den 14./15. September geplanten Kongress in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan zusammentreffen werden. Beide bestätigten zwar ihre Teilnahme, bislang aber kein Zusammentreffen.

Vor dem Gespräch mit Ukraine-Vertreter Jurasch hatte es am 5. August ein Treffen zwischen dem Papst und dem Außenbeauftragten des Moskauer russischorthodoxen Patriarchats, Metropolit Antonij (Sevrjuk), gegeben; einem engen Vertrauten des Moskauer Patriarchen Kyrill I.

Sie hätten über zahlreiche Themen, „die auf der Tagesordnung der orthodox-katholischen Beziehungen stehen, auch im Zusammenhang mit den politischen Prozessen, die in der Welt stattfinden“, gesprochen, teilte das Moskauer Patriarchat im Anschluss mit. Der Vatikan äußerte sich nicht zu Gesprächsinhalten.

Am 4. August war der Metropolit bereits mit dem Außenbeauftragten des Vatikans, Erzbischof Paul Gallagher, zusammengetroffen. Während des „langen Gesprächs“ seien aktuelle Fragen der Beziehungen zwischen der russisch-orthodoxen und der römisch-katholischen Kirche erörtert worden, erklärte das Moskauer Patriarchat anschließend in einer Mitteilung.

Der 37-jährige Metropolit von Korsun und Westeuropa ist Anfang Juni zum neuen Vorsitzenden der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats ernannt worden. Antonij war einst persönlicher Sekretär von Patriarch Kyrill I. Er gilt seit 2004 als einer seiner engsten Vertrauten.



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