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Rückgrat vieler Gemeinden

Foto: Ruth Müller
Ehrung für Michael Brahm (4. v. re.) und Elke Grün (2. v. re.) wärend der Veranstaltung in Eppelborn-Humes.

Rückgrat vieler Gemeinden

Von: Ruth Müller | 21. August 2022
Koblenz/Saarbrücken/Trier: Über Nachwuchswerbung und die Solidaraktion im Ahrtal haben sich die Mitglieder des Kolpingwerks Diözesanverband Trier ausgetauscht.

Das Kolpingwerk in der Diözese ist solide aufgestellt und bringt sich  auf vielfältigste Weise verantwortungsvoll in die Gesellschaft ein. Dies wurde bei der Versammlung des Diözesanverbands Anfang Juli in Eppelborn-Humes deutlich. Obgleich das Kolpingwerk nicht vor Mitgliederschwund gefeit ist, kann es verlässlich auf seine örtlichen Gemeinschaften setzen – im Bistum gibt es 5300 Mitglieder in 90 Kolpingsfamilien.

„Wir sind nach wie vor fest ins Gemeindeleben eingebunden und gern gesehener Partner“, erklärte  Georg Schwarzkopf, Vorsitzender der ausrichtenden Kolpingsfamilie Humes. Er stellte die örtlichen Aktivitäten vor, die vom Musikangebot des Fanfarenzuges über Geselligkeit, Reisen bis zu Bildungsangeboten reichen.

Stadtbus-Initiative aus Oberwesel ausgezeichnet

Dass die Kolpingsfamilien ein wichtiges Rückgrat der Organisation sind, zeigen auch die Aktivitäten in Oberwesel am Rhein. Deren Stadtbus-Initiative (der „Paulinus“ berichtete) wurde auf der Diözesanversammlung im Bereich „Soziale Projekte“ mit 250 Euro ausgezeichnet. Stellvertretender Diözesanvorstandsvorsitzender Michael Brahm nahm die Auszeichnung für seine Kolpingsfamilie entgegen und erläuterte das Projekt. „Vor Ort gibt es mittlerweile kein Lebensmittelgeschäft mehr. So werden ältere Menschen vom Stadtbus abgeholt und von Ehrenamtlichen beim Einkauf begleitet.“

Brahm wurde zudem das Ehrenzeichen des Diözesanverbandes verliehen – nicht nur für seine  Verdienste in Oberwesel, sondern auch für sein Wirken auf der Bundesebene. Die Auszeichnung erhielt auch Elke Grün, die geistliche Leiterin im Diözesanvorstand, für ihre langjährigen regionalen und überregionalen Verdienste.

Einstimmige Rückendeckung der Delegierten erhielt Grün, um auf Bundesebene einen Änderungsantrag zum Thema Diversität einbringen zu können. Das Kolping-Leitbild soll den Begriff Familie weiter fassen und Singles sowie Alleinlebende einschließen.

Aktives Werben um die Jugend ist nötig

Um seine Arbeit fortführen zu können, braucht das Kolpingwerk Nachwuchs. Die Corona-Pandemie hatte für einen Rückgang der Mitgliederzahlen gesorgt. „Aktives Werben um die Jugend ist nötig“, appellierte der rheinland-pfälzische Kolping-Landesvorsitzende, Diakon Andreas W. Stellmann, und verwies auf attraktive Angebote wie die internationalen Work-Camps.

Ein institutionelles Präventionsschutzkonzept für Minderjährige und schutzbedürftige Erwachsene zu den Themenfeldern Missbrauch und Grenzüberschreitungen stellte Jugendreferent Mathias Birsens vor. Kolpingvorstände können sich auf der Webseite www.kolpingjugend-trier.de rund um die Implementierung informieren.

Ein weiters Thema der Versammlung war die Flutkatastrophe im Ahrtal, wo Kolping in einer großen Solidaraktion nicht nur materielle Hilfe anbietet, sondern Betroffenen als Gesprächspartner zur Verfügung steht. Deutschlandweit sind inzwischen über 300 000 Euro an Spenden zusammengekommen. Seit September treffen sich Vorstandsmitglieder der Ahr-Kolpingsfamilien, des Diözesanverbandes und der Kolping-Jugend regelmäßig, um über die Verwendung der Gelder zu entscheiden. Die Solidar-Aktion für das Ahrtal ist langfristig angelegt.



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