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Vorfreude auf das Heilige Jahr

Foto: KNA
Absperrung wegen Bauarbeiten an Straßen, Plätzen und Verkehrswegen für das Heilige Jahr 2025 mit Blick auf den Petersdom in Rom (Italien).

Vorfreude auf das Heilige Jahr

Von: KNA | 28. April 2024
Das Jahr 2025 ist für die katholische Kirche ein Heiliges Jahr, für das Papst Franziskus das Motto „Pilger der Hoffnung“ verkündet hat. Ein solches sogenanntes ordentliches Heiliges Jahr (oder auch „Jubeljahr“) findet alle 25 Jahre statt.

Aus aller Welt werden Katholikinnen und Katholiken nach Rom pilgern, die Stadt rechnet mit rund 45 Millionen Besuchern.

Seit dem 11. März informiert die Deutsche Bischofskonferenz auf einer eigenen Internetseite unter www.heiligesjahr2025.de über das Heilige Jahr – unter anderem mit Gebetsanregungen, Informationen zur Wallfahrt nach Rom und einem Glossar sowie Hinweisen zum Logo des Heiligen Jahres und weiteren Hintergründen.

Leitwort: Pilger der Hoffnung

Weihbischof Rolf Lohmann (Münster), Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für das Heilige Jahr 2025, koordiniert auf bundesweiter Ebene die inhaltlichen und organisatorischen Fragen, die mit dem Heiligen Jahr verbunden sind. In einem Brief an die Kirchengemeinden in Deutschland schreibt er: „Papst Franziskus wählte das Leitwort ‚Pilger der Hoffnung‘ aber nicht nur, weil Pilgern im Trend ist. Das Pilgern kennzeichnet die Kirche selbst. Sie ist ihrem Wesen nach eine pilgernde Kirche, die nicht statisch und vollkommen, sondern unterwegs ist zu ihrem Ziel, in Christus vollkommen erneuert zu werden.“

Derzeit befinde sich die Kirche auf „einem weltweiten, sich über mehrere Jahre erstreckenden synodalen Weg, auf dem Papst Franziskus die Kirche zu verschiedenen Punkten befragt. Bewusst möchte er die Stimmen aus den vielen Ortskirchen hören. Synode bedeutet nichts anderes als ‚gemeinsamer Weg‘, gemeinsam auf dem Weg zu sein. So erlebt sich das pilgernde Volk Gottes in der Vielzahl der Ortskirchen als Zeitgenosse der jeweiligen Menschen. In genau dieser Haltung gehen wir auch in Deutschland den Synodalen Weg miteinander. Es gilt, mit dem ganzen Volk Gottes und im Hören auf alle Menschen guten Willens nach Wegen zu suchen, vom Grund unserer Hoffnung zu sprechen. In diesem Prozess ist weltweit und in Deutschland viel Neues entdeckt worden. Ich sehe im Zugehen auf das Heilige Jahr die große Chance, dass wir alle gemeinsam die Anliegen der weltweiten Synode und des Synodalen Weges betend nach Rom tragen.“

Weihbischof Lohmann lädt dazu ein, den Pilgerweg nach Rom mit vielen anderen Menschen zu gehen: „In Rom erwartet Sie ein vielfältiges Programm. Es wird viele Möglichkeiten geben, mit dem christlichen Glauben – in aller Pluralität – in Kontakt zu kommen. (…) Lassen Sie uns gemeinsam auf das Heilige Jahr vorbereiten und es gemeinsam feiern – in Rom, in unseren Diözesen und Gemeinden. Machen Sie sich auf Ihren persönlichen Pilgerweg. Seien Sie Pilger und Zeugen der Hoffnung!“

Eine Schule des Betens

Darüber hinaus betont Weihbischof Lohmann, dass Papst Franziskus zur Vorbereitung auf das Heilige Jahr schon jetzt dazu einlade, „die Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils ‚neu‘ zu entdecken und in eine ‚Schule des Betens‘ einzusteigen. Gemeinsam wollen wir im Jahr 2024 die Praxis des individuellen und gemeinschaftlichen Gebets entdecken und vertiefen“. Daher finden sich auch auf der Internetseite zum Heiligen Jahr Anregungen zum Beten, die fortlaufend erweitert werden.

Eröffnungsbulle kommt am 9. Mai

Der Vatikan wird am 9. Mai die Eröffnungsbulle von Papst Franziskus zum Heiligen Jahr veröffentlichen. Dieses offizielle Dokument wird Details zum genauen Ablauf des Jubeljahres enthalten. Neben dem bereits freigeschalteten Internetauftritt und dem Brief von Weihbischof Rolf Lohmann ist über die Internetseite auch die offizielle deutsche Version der Hymne des Heiligen Jahres verfügbar. Der italienische Originaltext wurde ins Deutsche übertragen und für einen Notensatz in Chor- und Solofassung aufbereitet.



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Im Blickpunkt

„Paulinus“-Leserreise 2024

Die nächste „Paulinus“-Leserreise führt vom 28. September bis 5. Oktober nach Kroatien. Die dalmatinische Küste Kroatiens zählt zu einer der malerischsten Europas. Unzählige vorgelagerte Inseln, herrlich verträumte Buchten, ein kristallklares Meer sowie die einzigartigen Städte Dubrovnik, Split und Trogir (deren Altstädte stehen unter dem Schutz der Unesco) werden Sie verzaubern.


Lebensberatung im Paulinus

An dieser Stelle beantworten regelmäßig Lebensberaterinnen und -berater aus den Einrichtungen des Bistums Trier Fragen zu verschiedenen „Problemfeldern“ des Lebens, zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung, Ehe oder Familie. Wenn Sie zu einem Problem Beratung oder Antworten suchen, können Sie sich entweder an die „Paulinus“-Redaktion, Postfach 3130, 54221 Trier, oder direkt an die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier wenden. Viele Paulinus-Beiträge aus der Praxis der Lebensberater finden Sie im Paulinus-Archiv/Lebensberatung.


Einfach Leben

Ein eigenes Haus, ein Auto, regelmäßiger Urlaub, Fernreisen, ein möglichst gut gefülltes Bankkonto. So sah lange Zeit der Traum vom Wohlstand aus. Doch immer mehr setzt sich heute die Erkenntnis durch: „Viel haben“ heißt noch nicht „gut leben“, und „weniger ist vielleicht mehr“. In Zusammenarbeit mit Barbara Schartz vom Themenschwerpunkt Schöpfung bei der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum beleuchten wir das Thema in einer lockeren Serie und stellen Menschen vor, die für Veränderung eintreten oder anders leben.


Synode im Bistum Trier

Die Synode wurde am 29. Juni 2012 von Bischof Ackermann ausgerufen. Die Trierer Bistumssynode hat ihr Abschlussdokument „heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen“ am 30. April 2016 verabschiedet.



Video

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    Rechtzeitig zum Jubiläum der Wiederweihe des Trierer Doms ist es an Ort und Stelle: das neue Kreuz auf der Heiltumskammer.
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    Wer Erinnerungen an die Domrenovierung sucht, sollte unbedingt mit Alois Peitz sprechen. Der Architekt sprudelt nur so über von Fakten und Geschichten. Als Geschäftsführer der Dombau-Kommissionen hatte er große Verantwortung (Video: Christine Cüppers).
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    Zusammen haben sie das Forum Engagement als "Zugabe" zu den Heilig-Rock-Tagen organisiert: Marianna Barachino, Michaela Tholl, Elke Müller, Dr. Thomas Fößel, Melanie Engelmann und Stefan Nober (von links) freuen sich auf viele interessierte Gäste am 27. April (Video: Christine Cüppers).
  • Weitere Videos
    Weitere Videos des Paulinus finden sich auf www.youtube.com/PaulinusTrier




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