Paulinus - Wochenzeitung im Bistum Trier

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Wir für Euch

Foto: Adrian Gaidzik
Diese „Indische Familie“ stammt von der Künstlerin Susanne Wester.

Wir für Euch

21. April 2013
Renovabis, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken, widmet ihre Pfingstaktion 2013 (vgl. „Paulinus“, Nummer 15, Seiten 1 und 3) der schwierigen Lage von  Menschen mit Behinderung in Mittel- und Osteuropa. Ein Bewusstsein für die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und die Notwendigkeit einer weitgehenden Integration in die Gesellschaft bildet sich in diesen Gesellschaften erst allmählich heraus. „Das Leben teilen“ hat Renovabis der aktuellen Pfingstaktion als Titel und Slogan gegeben. Höhepunkt der bundesweiten Eröffnung ist ein festlicher Gottesdienst am 28. April um 10 Uhr im Trierer Dom.

Doch bereits im Vorfeld gibt es Möglichkeiten, sich mit der Renovabis-Thematik zu beschäftigen. Beispiel: „Wir für Euch.“ In der Solidaritätsaktion haben Künstlerinnen und Künstler aus Einrichtungen der Behindertenhilfe im Bistum Trier Bilder gestiftet, die zugunsten der Arbeit mit behinderten Menschen in Osteuropa im Internet verkauft werden.

Solidaritäts-Kunstaktion für mehr Teilhabe am Leben

„Wir für Euch“ – Eine Solidaritäts-Kunstaktion für mehr Teilhabe am Leben“ startet am 19. April und wird vom Bistum Trier und von Renovabis präsentiert. Der Hintergrund: In vielen Sozialeinrichtungen in Deutschland ist die künstlerische Bewältigung der jeweiligen Lebenssituation fester Bestandteil der therapeutischen Unterstützung. Die dort entstandenen Kunstwerke erzählen Geschichten, machen aufmerksam und ermöglichen den Betrachtenden, so an den Erfahrungen und Einblicken von Menschen mit Behinderungen teilzuhaben.

Im Rahmen der Kunstaktion, die mit Unterstützung der Barmherzigen Brüder Saffig zusammengestellt wurde, solidarisieren sich Künstler mit Behinderungen aus Deutschland mit Menschen mit Behinderungen in den Ländern Mittel- und Osteuropas.

Kunst kaufen und Projektarbeit unterstützen: Der Verkaufserlös der Exponate kommt der Projektarbeit von Renovabis zugute. Seit der Gründung von Renovabis im Jahr 1993 wurden mehr als 350 Projekte für Menschen mit Behinderung mit einer Gesamtsumme von rund 13 Millionen Euro finanziert. Zu den aktuell geförderten Projekten gehören ein ökumenisches Zentrum für mehrfachbehinderte junge Menschen in Ohrid (Mazedonien), ein Wohnprojekt für Jugendliche mit Behinderung in Vladimir, Russland, sowie ein integratives Bildungs- und Therapiezentrum in Gomel, Weißrussland.

Ausstellung „Licht ins Dunkel“

Bereits am 17. April wird auf dem Basilikavorplatz in Trier die Ausstellung „Licht ins Dunkel“ eröffnet. Sie informiert bis zum 5. Mai über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Seit März 2009 gilt in Deutschland die UN-Konvention, die zum Ziel hat,  „den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten durch alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten und die Achtung der ihnen innewohnenden Würde zu fördern“. Die Ausstellung befasst sich mit dieser UN-Konvention und ist Teil der Aktion „Unbehindert – Miteinander für mehr Teilhabe“ des Arbeitsbereichs Diakonische Pastoral und der Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte im Bischöflichen Generalvikariat Trier.

Das Übereinkommen sei in Deutschland immer noch weitgehend unbekannt, erklärt Brigitte Scherer vom Arbeitsbereich Diakonische Pastoral: „Das wollen wir ändern. Wir wollen Licht ins Dunkel bringen.“ Die Ausstellung, die von Augsburger Kommunikationsdesign-Studenten entwickelt wurde, wolle den Inhalt verständlich machen.




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Im Blickpunkt

„Paulinus“-Leserreisen 2020

„Paulinus“-Leserreise im Herbst: Sonneninsel Zypern vom 3. bis 10. November 2020. Die Frühlingsreise Assisi, Siena, Rom ist leider abgesagt (Corona).


Synode im Bistum Trier

Die Synode wurde am 29. Juni 2012 von Bischof Ackermann ausgerufen. Die Trierer Bistumssynode hat ihr Abschlussdokument „heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen“ am 30. April 2016 verabschiedet.


Lebensberatung im Paulinus

An dieser Stelle beantworten regelmäßig Lebensberaterinnen und -berater aus den Einrichtungen des Bistums Trier Fragen zu verschiedenen „Problemfeldern“ des Lebens, zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung, Ehe oder Familie. Wenn Sie zu einem Problem Beratung oder Antworten suchen, können Sie sich entweder an die „Paulinus“-Redaktion, Postfach 3130, 54221 Trier, oder direkt an die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier wenden. Viele Paulinus-Beiträge aus der Praxis der Lebensberater finden Sie im Paulinus-Archiv/Lebensberatung.


Einfach Leben

Ein eigenes Haus, ein Auto, regelmäßiger Urlaub, Fernreisen, ein möglichst gut gefülltes Bankkonto. So sah lange Zeit der Traum vom Wohlstand aus. Doch immer mehr setzt sich heute die Erkenntnis durch: „Viel haben“ heißt noch nicht „gut leben“, und „weniger ist vielleicht mehr“. In Zusammenarbeit mit Barbara Schartz vom Themenschwerpunkt Schöpfung bei der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum beleuchten wir das Thema in einer lockeren Serie und stellen Menschen vor, die für Veränderung eintreten oder anders leben.



Video

  • Bolivianische Freiwillige
    Sechs Freiwillige aus Bolivien leisten in sozialen Einrichtungen im Bistum Trier ihren einjährigen Dienst. Der "Paulinus" besuchte sie noch während der Zeit der Eingewöhnung in Trier samt Deutschkurs (Video: Zeljko Jakobovac). Wie es ihnen inzwischen geht - auch in Zeiten der Coronakrise - steht im "Paulinus" vom 17. Mai.
  • Generalvikar informiert über „Aussetzung des Umsetzungsgesetzes“
    Der Trierer Generalvikar Ulrich von Plettenberg informiert über Konsequenzen aus der "Aussetzung des Umsetzungsgesetztes" durch die römische Kleruskongregation.
  • Museumsleiter Markus Groß-Morgen zum Austellungsteil "Im Zeichen des Kreuzes"
    Markus Groß-Morgen, der Leiter des Museums am Dom in Trier, erklärt, was der Ansatz des Ausstellungsteil "Der Untergang des Römischen Reiches - Im Zeichen des Kreuzes" in Trier 2022 ist (Video: Zeljko Jakobovac).
  • Generalvikar zur Ausstellung "Der Untergang des Römischen Reiches"
    Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg erläutert, warum das Bistum bei der rheinland-pfälzischen Landesausstellung "Der Untergang des Römischen Reiches" in Trier 2022 mit Ausstellungsteil "Im Zeichen des Kreuzes" im Museum am Dom mitmacht (Video: Zeljko Jakobovac).
  • Blumengestecke-Kurs für Küsterinnen und Küster
    Der Fortbildungskurs für 30 Küsterinnen und Küster aus dem Bistum ist dem Blumenschmuck in der Kirche gewidmet gewesen. Den Tag gestaltete der Benediktinerbruder Stephan Oppermann aus Maria Laach – ein gelernter Florist (Video: Christina Libeaux).
  • Weitere Videos
    Weitere Videos des Paulinus finden sich auf www.youtube.com/PaulinusTrier




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