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Die wilde Küste Kataloniens

Foto: Pixabay
Kloster Montserrat. Die Muttergottes von Montserrat ist die Schutzheilige Kataloniens.

Die wilde Küste Kataloniens

20. Februar 2019
Die Costa Barcelona in Spanien ist in diesem Jahr das Ziel der „Paulinus“- Leserreise im Herbst vom 6. bis 12. Oktober – also während der Herbstferien in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Die klassische Herbst-Leserreise des „Paulinus“ führt in diesem Jahr an die „Wilde Küste“ Kataloniens – unweit der Weltstadt Barcelona. Zwischen zerklüfteten Felsmassiven, versteckten Buchten, herrlichen Stränden und duftenden Pinienwäldern erstreckt sich diese malerische Region Spaniens, die aber auch viele kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Neben interessanten Ausflügen und Besichtigungen werden geistliches Wort und Gottesdienst die Tage mit prägen.

Ihr Erlebnisprogramm (Änderungen vorbehalten):

1. Tag – Sonntag, 6. Oktober

Luxair Flug direkt von Luxemburg nach Barcelona. Begrüßung durch die Reiseleitung und Fahrt entlang der schönen Costa Barcelona in nördliche Richtung zu Ihrem Domizil in Santa Susanna: Hotel Aquamarina & Spa.

2. Tag – Montag, 7. Oktober

Heute geht es in die kosmopolitische Hauptstadt Kataloniens. Bei einer Panoramafahrt durch Barcelona sehen Sie (Außenbesichtigungen) unter anderem die Meisterwerke des einzigartigen Künstlers und Architekten Antoni Gaudí wie das gewaltige Bauwerk der „La Sagrada Familia“, mit seinen zwölf aufstrebenden Türmen der markanteste Punkt in der Silhouette der Stadt. Seine Hommage an die Natur ist der Parc Güell, und das Casa Milà ist eines seiner berühmtesten Gebäude.

Anschließend besuchen Sie die Altstadt, wo sich weitere Sehenswürdigkeiten aneinanderreihen: Die imposante gotische Kathedrale, der berühmte Konzertsaal Palau de la Musica, Santa Maria del Mar und nicht weit entfernt die berühmte Flaniermeile „Las Ramblas“.

Nach diesem Überblick haben Sie Zeit, den Nachmittag für eigene Unternehmungen zu nutzen, bevor Sie zurück zum Hotel fahren.

3. Tag – Dienstag, 8. Oktober

Der heutige Ausflug bringt Sie zunächst ins Landesinnere nach Figueres. Bekannt ist der kleine, verschlafen wirkende Ort kurz vor den Pyrenäen durch seinen berühmtesten Sohn – Salvador Dalí. Hier wurde er im Mai 1904 geboren, und hier starb er auch 1989. Der Besuch im einzigen surrealistischen Museum der Welt, dem „Teatre-Museu Dalí“, wird Sie begeistern. Das Bauwerk mit gigantischen Eiern auf Dach und Turm, Brötchen-Reliefs auf der dunkelroten Fassade und seiner spektakulären Kuppel wurde zum Wahrzeichen der Stadt.

Weiter geht es in Richtung Cap de Creus, dem östlichsten Punkt der Iberischen Halbinsel. Seit 1998 stehen weite Teile des Naturparks mit seinen wilden, vom Tramontana-Wind geformten Felslandschaften, versteckten Buchten und vorgelagerten Felsinseln unter Naturschutz. Über eine kurvige Stichstraße erreichen Sie Cadaqués. Wohl kein anderes Dorf auf der Welt hat so viele wichtige Künstler angezogen: Neben Dalí, dessen Vater von hier stammt, waren Picasso, Matisse und Max Ernst gern gesehene Gäste in Cadaqués. Sie streifen durch die blumengeschmückten Gassen der Altstadt. Auf einer kleinen Anhöhe erhebt sich die Kirche Santa Maria, die im 16. Jahrhundert vom gefürchteten Piraten Barbarossa zerstört wurde.

Zum Glück blieb der größte Teil des Gotteshauses erhalten, den Rest baute man wieder auf, und so können Sie heute den überdimensionalen, prächtigen Barockaltar bewundern. In der Mitte thront Maria mit Jesus, an den Seiten wachen die Apostel, von denen einer allerdings ein Schnurrbärtchen trägt. Pau Costa, der den Altar er-schaffen hat, soll damit sein eigenes Antlitz auf dem Apostel verewigt haben.

4. Tag – Mittwoch, 9. Oktober

Die Muttergottes von Montserrat ist die Schutzheilige Kataloniens und der Besuch des gleichnamigen Klosters mit dem weltbekannten Knabenchor sicherlich einer der Höhepunkte Ihres Aufenthaltes. 80 Mönche leben heute hier, fast täglich zur Mittagszeit singt der Knabenchor „Escolania de Montserrat“ das Marienlied „Virolai“, die Hymne des Klosters, und zahlreiche Wallfahrer kommen, um die Marienstatue aus dem 12./13. Jahrhundert von „Unsere Liebe Frau von Montserrat“ zu sehen. Eine einzigartige Darstellung einer farbigen Madonna, die im Volksmund „La Moreneta“ (die kleine Braune) genannt wird.

Südlich von Montserrat liegt El Penedès, eine raue und trockene Region mit einem idealen Klima für den Weinanbau. Bei einem Besuch einer Sektkellerei darf eine kleine Kostprobe selbstverständlich nicht fehlen.

5. Tag – Donnerstag, 10. Oktober

Verbringen Sie den Tag in eigener Regie oder entdecken Sie weitere Sehenswürdigkeiten der Region auf dem zusätzlich angebotenen Ausflug.

Nur eine knappe Stunde entfernt glänzt Girona mit beeindruckender gotischer Architektur und katalanischem Lebensgefühl. Der Riu Onyar trennt malerisch die Altstadt von der Neustadtseite und kann am schönsten auf der von Gustave Eiffel erbauten knallroten Stahlbrücke überquert werden. Innerhalb der Reste römischer Stadtmauern befindet sich die romanische Kathedrale mit ihrem imposanten gotischen Schiff, das in seinem Innern mit dem Schöpfungs-Gobelin ein wahres Textiljuwel bewahrt. Nach dem Besuch werden Sie verstehen, warum Girona von vielen als Barcelonas kleine Schwester bezeichnet wird.

Ganz in der Nähe – am Fuße der Pyrenäen – liegt das denkmalgeschützte Städtchen Besalu. Hier trifft das Mittelalter auf eine sonnenverwöhnte Landschaft. Besonders sehenswert ist die alte Brücke Pont Vell, die sich in steinernen Bögen über den Flusslauf des Rio Fluvià spannt.

Auf der Rückfahrt machen Sie noch Halt in Bañolas. 1992 wurden hier auf dem größten Natursee Kataloniens die Ruderdiziplinen der Olympischen Sommerspiele ausgetragen. Ausflugspreis: 50 Euro.

6. Tag – Freitag, 11. Oktober

Am Vormittag entdecken Sie die Costa del Garraf, zwischen Barcelona und Tarragona, und besuchen das gepflegte Küstenstädtchen Sitges.

Mittelalterliche Bauten, Jugendstil-Villen und mehrere Museen machen den besonderen, weltoffenen Charakter aus, und die palmengesäumte Strandpromenade lädt zum Bummeln ein. Überaus sehenswert ist auch das 1000-jährige Castelldefels mit seinen beeindruckenden archäologischen Hinterlassenschaften der Iberer und Römer.

Mittags Rückfahrt zum Hotel, so dass Sie am letzten Nachmittag noch einmal die Annehmlichkeiten Ihres Hotels und den Strand genießen können.

7. Tag – Samstag, 12. Oktober

Mit vielen Eindrücken im Gepäck heißt es Abschied nehmen. Transfer zum Flughafen Barcelona und Rückflug mit Luxair direkt nach Luxemburg.

  • Anmeldung
    Für die Anmeldung und weitere Informationen zum Reisepreis und den enthaltenen Leistungen wenden Sie sich an unseren Reisepartner:
    Lloyd Touristik Heinz Riebesehl GmbH, Freiladestraße 1, 27572 Bremerhaven, Telefon (04 71) 9 72 32-0, E-Mail info@lloydtouristik.de.



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Lebensberatung im Paulinus

An dieser Stelle beantworten regelmäßig Lebensberaterinnen und -berater aus den Einrichtungen des Bistums Trier Fragen zu verschiedenen „Problemfeldern“ des Lebens, zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung, Ehe oder Familie. Wenn Sie zu einem Problem Beratung oder Antworten suchen, können Sie sich entweder an die „Paulinus“-Redaktion, Postfach 3130, 54221 Trier, oder direkt an die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier wenden. Viele Paulinus-Beiträge aus der Praxis der Lebensberater finden Sie im Paulinus-Archiv/Lebensberatung.


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  • Aktionsbox der Aktion Arbeit
    Ausleihbare Aktionsboxen, deren nützliche Dinge etwa bei Pfarrfesten oder anderen Veranstaltungen gegen eine Spende angeboten werden können, bietet die Aktion Arbeit im Bistum Trier an.
  • Ausstellung: Klimawandel begrenzen
    Die Lernwerkstatt „KlimaWandelWeg“ können Schulen und Bildungseinrichtungen im Bistum Trier kostenlos ausleihen. Vorgestellt wurde das Projekt in der Bischöflichen St.-Maximin-Schule Trier (Video Zeljko Jakobovac).
  • Weitere Videos
    Weitere Videos des Paulinus finden sich auf www.youtube.com/PaulinusTrier




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