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Rumänien ist im Aufbruch

Foto: Martin Recktenwald
In Cluj-Napoca besuchten die Journalistinnen und Journalisten mit dem griechisch-katholischen Bischof Florentin Crihalmeanu auch die neue Kathedrale.

Rumänien ist im Aufbruch

Von: Martin Recktenwald | 16. April 2013

Menschen mit Behinderung haben es in Rumänien nicht einfach. Vieles von dem was bei uns inzwischen selbstverständlich erscheint, gibt es in dem osteuropäischen EU-Mitgliedsland noch nicht. Wer wie der 14-jährige Sándor Varga mit dem Rollstuhl auf dem Land wohnt, kann die eigenen vier Wände so gut wie gar nicht verlassen - einen behindertengerechten Bus für eine Fahrt in die etwa eine halbe Autostunde entfernte Stadt Miercurea Ciuc gibt es in der gesamten Region nicht.

Bescheidene finanzielle Mittel und weiterhin nachwirkende Vorurteile, nach denen Behinderung eine Strafe Gottes sei, erschweren die Arbeit von Organisationen wie der Caritas. Doch engagierte Männer und Frauen setzen sich mit beratenden, therapeutischen, psychologischen und schulischen Angeboten dafür ein, dass volle Teilhabe am Leben für Behinderte Stück für Stück Realität wird.


Von Siebenbürgen nach Bukarest

Fast 1000 Kilometer von Cluj-Napoca (ehemals Klausenburg) in Siebenbürgen entlang und durch die Karpaten bis in die Hauptstadt Bukarest waren Journalistinnen und Journalisten von deutschen Zeitungen, Rundfunkanstalten und Nachrichtenagenturen in Rumänien unterwegs. Die Diözesanstelle Weltkirche im Bistum Trier und das Osteuropahilfswerk Renovabis hatten die Recherchereise angeboten. Der Malteser-Hilfsdienst Trier half, zahlreiche Gespräche mit Engagierten und Unterstützten sowie Besuche in Einrichtungen vor Ort zu vermitteln.

Neben der Situation der Behinderten war auch die Lage der Kirchen ein wichtiges Thema. Orthodox, griechisch-katholisch, römisch-katholisch, lutherisch, calvinistisch - die konfessionelle Gemengelage in Rumänien ist vielschichtig. Ökumene ist durch die vielen Wunden, die während der Ceaușescu-Diktatur geschlagen wurden, ein belasteter Prozess. Jedoch gibt es auch hier trotz einer schwierigen Lage Signal des Aufbruchs.


  • Info
    Einen ausführlichen Breicht über die Rumänienreise lesen Sie im gedruckten "Paulinus". Ein kostenloses und unverbindliches dreiwöchiges Probeabo gibt es per E-Mail an redaktion@paulinus.



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Im Blickpunkt

„Paulinus“-Leserreisen 2020

„Paulinus“-Leserreise im Herbst: Sonneninsel Zypern vom 3. bis 10. November 2020. Die Frühlingsreise Assisi, Siena, Rom ist leider abgesagt (Corona).


Synode im Bistum Trier

Die Synode wurde am 29. Juni 2012 von Bischof Ackermann ausgerufen. Die Trierer Bistumssynode hat ihr Abschlussdokument „heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen“ am 30. April 2016 verabschiedet.


Lebensberatung im Paulinus

An dieser Stelle beantworten regelmäßig Lebensberaterinnen und -berater aus den Einrichtungen des Bistums Trier Fragen zu verschiedenen „Problemfeldern“ des Lebens, zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung, Ehe oder Familie. Wenn Sie zu einem Problem Beratung oder Antworten suchen, können Sie sich entweder an die „Paulinus“-Redaktion, Postfach 3130, 54221 Trier, oder direkt an die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier wenden. Viele Paulinus-Beiträge aus der Praxis der Lebensberater finden Sie im Paulinus-Archiv/Lebensberatung.


Einfach Leben

Ein eigenes Haus, ein Auto, regelmäßiger Urlaub, Fernreisen, ein möglichst gut gefülltes Bankkonto. So sah lange Zeit der Traum vom Wohlstand aus. Doch immer mehr setzt sich heute die Erkenntnis durch: „Viel haben“ heißt noch nicht „gut leben“, und „weniger ist vielleicht mehr“. In Zusammenarbeit mit Barbara Schartz vom Themenschwerpunkt Schöpfung bei der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum beleuchten wir das Thema in einer lockeren Serie und stellen Menschen vor, die für Veränderung eintreten oder anders leben.



Video

  • Bolivianische Freiwillige
    Sechs Freiwillige aus Bolivien leisten in sozialen Einrichtungen im Bistum Trier ihren einjährigen Dienst. Der "Paulinus" besuchte sie noch während der Zeit der Eingewöhnung in Trier samt Deutschkurs (Video: Zeljko Jakobovac). Wie es ihnen inzwischen geht - auch in Zeiten der Coronakrise - steht im "Paulinus" vom 17. Mai.
  • Generalvikar informiert über „Aussetzung des Umsetzungsgesetzes“
    Der Trierer Generalvikar Ulrich von Plettenberg informiert über Konsequenzen aus der "Aussetzung des Umsetzungsgesetztes" durch die römische Kleruskongregation.
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    Markus Groß-Morgen, der Leiter des Museums am Dom in Trier, erklärt, was der Ansatz des Ausstellungsteil "Der Untergang des Römischen Reiches - Im Zeichen des Kreuzes" in Trier 2022 ist (Video: Zeljko Jakobovac).
  • Generalvikar zur Ausstellung "Der Untergang des Römischen Reiches"
    Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg erläutert, warum das Bistum bei der rheinland-pfälzischen Landesausstellung "Der Untergang des Römischen Reiches" in Trier 2022 mit Ausstellungsteil "Im Zeichen des Kreuzes" im Museum am Dom mitmacht (Video: Zeljko Jakobovac).
  • Blumengestecke-Kurs für Küsterinnen und Küster
    Der Fortbildungskurs für 30 Küsterinnen und Küster aus dem Bistum ist dem Blumenschmuck in der Kirche gewidmet gewesen. Den Tag gestaltete der Benediktinerbruder Stephan Oppermann aus Maria Laach – ein gelernter Florist (Video: Christina Libeaux).
  • Weitere Videos
    Weitere Videos des Paulinus finden sich auf www.youtube.com/PaulinusTrier




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