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"Denn deine Liebe ist köstlicher als Wein"

Foto: Strohbehn
Wein, Bibel und Musik: Die Band „Delicajazz“ präsentierte Lieder zum Thema.

"Denn deine Liebe ist köstlicher als Wein"

Von: Carolin Strohbehn | 24. April 2015
Wein, Bibel und Musik: Diese Zusammenstellung gab es am 24. April bei den Heilig-Rock-Tagen auf der Kulturbühne am Dom. Unter dem Thema „Liebe und Wein und …“ hörten die Besucher Texte aus dem Hohelied Salomos.

Darunter sind altorientalische Liebesgedichte aus dem Alten Testament zu verstehen, die etwa auf 800 bis 300 vor Christus datiert werden. Mit lieblichen und sehr sinnlichen Vergleichen sprechen die jahrhundertalten Texte von der Liebe zwischen geliebten Menschen, aber auch der Beziehung zwischen Mensch und Gott. Durch die bildliche Beschreibung gaben sie dem Zuhörer viel Raum zur eigenen Interpretation. Vorgetragen wurden sie von Jasaman Roushanaei und Matthias Stockinger. „Er küsse mich mit Küssen seines Mundes, denn deine Liebe ist köstlicher als Wein“, begann Roushanaei die Vorlesung und schlug somit den Bogen zum zweiten Thema des Abends.


Schöpfung, Liebe und Wein

Die Bischöflichen Weingüter stellten an diesem Abend mehrere Weine vor, die verköstigt werden konnten. In der Bibel und so auch im Hohelied ist immer wieder die Rede vom Wein. Vor allem seine Süße in Vergleich zu der süßen Liebe sowie die Symbolik und der Wert eines Weinbergs tauchen widerholt auf. Der Weinstock symbolisiert im Alten Testament die Schöpfung und spielte als Opfer eine Rolle.


Die Band „Delicajazz“ präsentierte Lieder zum Thema Liebe und Wein in drei Sprachen. Abgerundet wurde der Abend mit „What a Wonderful World“ als Zugabe. Mit der zeitgenössischen Musik, dem aktuellen Wein und biblischen Texten konnte eine Verbindung zwischen vorchristlicher Zeit und heute gezogen werden. „Bis in den November wird es in Zusammenarbeit der evangelischen und katholischen Kirchen weitere Veranstaltungen zum Hohelied geben“, kündigte Micha Flesch, Kulturbeauftragter des Bistum Triers, an. Auch dann würden sich wieder Kunst und Kultur mit der Bibel verbinden.




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