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Jesus macht das Leben hell

Foto: Stefan Weinert
Beim Gottesdienst mit Weihbischof Peters scharen sich die Kinder rund um den Altar.

Jesus macht das Leben hell

Von: Christine Wendel | 3. Mai 2015
Bunte Mützen, farbige Westen, verzierte Pilgerstäbe und viel Lachen. Die Kindergartenkinder, die sich auf den Weg zu den Heilig-Rock-Tagen nach Trier gemacht haben, waren nicht zu übersehen. „Die ganze Stadt weiß, dass ihr hier seid“, sagte auch Weihbischof Jörg Michael Peters zu ihnen beim Gottesdienst im Trierer Dom. Insgesamt 2700 Mädchen und Jungen aus 150 katholischen Kindertagesstätten (Kitas) sind am 21. April nach Trier gekommen. Und noch mal 3150 Kinder aus 165 Kitas kommen am 22. April.Dieses Jahr stehen die Kita-Tage unter dem Motto: „Jesus, du machst unser Leben hell“. Die Kinder der Kita St. Nikolaus in Birresborn haben eine große Sonne auf ein Stück Stoff in Form des Heiligen Rocks gemalt – und dies an ihrem Pilgerstab befestigt. „Ich habe da auch mitgeholfen“, sagte der sechsjährige Julian.

Mit Licht haben auch einige der Lieder zu tun, die sie eingeübt haben und gleich im Gottesdienst singen. „Darauf freue ich mich besonders“, sagte der fünfjährige Jakob. „Tragt in die Welt nun ein Licht“ könne er schon gut singen. Rund zwei Stunden war die Gruppe aus der Kita Herz-Jesu in Mayen unterwegs nach Trier. Die Kinder freuten sich über die Reise. „Wir gehen gleich in den Dom“, sagte die fünfjährige Evelina aufgeregt. Zuvor durfte sie mit ihren Freunden an einem Workshop teilnehmen. Sie waren bei einem Liedertheater zum Thema „Kinder stark machen mit Erlebnisliedern“.

26 verschiedene Workshop-Angebote

Insgesamt gab es 26 verschiedene Workshop-Angebote für die Kita-Kinder – von „Bibelgeschichte singen, spielen und erzählen“ über ein Kindermusical zum Thema „Niemand ist zu klein ein Held zu sein“ bis zu „Afrikanisches Trommeln und Tanzen“. Im Mittelpunkt der Kita-Tage stand der Besuch im Dom. Hier konnten die Kinder, die aus dem ganzen Bistum kommen, eine Fahne mit dem Namen ihrer Kita auf einer großen Bistumskarte platzieren. „Kommst du denn da hoch?“, fragte eine Helferin die sechsjährige Emely aus Burgbrohl. Der Ort liegt fast ganz im Norden des Bistums. Die Helferin hob sie hoch und das Mädchen konnte die Fahne platzieren. Das nächste Kind hatte es einfacher. Um seine Fahne in Saarbrücken zu befestigen musste der Junge sich sogar hinknien. „So groß ist unser Bistum“, erklärte ein Helfer. Die Kinder staunten.

Lidia war vom Dom begeistert. „Wir waren beim Heiligen Rock“, sagte die Sechsjährige aus der Kita St. Josef in Saarbrücken-Malstatt. „Und wir haben schon Kerzen angezündet!“ Eine Kerze hatte auch Weihbischof Peters im Gottesdienst. „Was seht ihr auf der Kerze?“, fragte er die Kinder. „Den Heiligen Rock“, kam sofort die Antwort. Er erklärte, dass die Osterkerze daran erinnert, dass Jesus auferstanden ist. Er bringe Wärme und Licht in unser Leben. „Tragt in die Welt nun ein Licht“, sangen die Kinder. „Schön, dass ihr alle hier seid“, sagte der Weihbischof weiter. „Und schön, dass der Heilige Rock für euch ein Zeichen ist, an Jesus zu denken.“

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