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"Den Älteren ist es wichtig zu erfahren, was wir Jüngere wollen"

Foto: Bistum
Die jungen Synodalen Verena Hammes und Philipp Herrlinger erzählten von ihren Erfahrungen.

"Den Älteren ist es wichtig zu erfahren, was wir Jüngere wollen"

Von: bip/red | 14. Dezember 2014
Trier: Beim Diözesantag der kirchlichen Jugendarbeit haben sich rund 60 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Thema "Jugend und Synode" befasst.

Zur Tagung im Robert-Schuman-Haus waren Ende November auch mehrere junge Synodale eingeladen, um über ihre Erfahrungen aus der Synode und den Sachkommissionen zu berichten.

"Ich bin froh, ein Teil dieses Prozesses zu sein", sagte die 23-jährige Verena Hammes aus Koblenz. Die Theologin engagiert sich in der Sachkommission "Zukunft der Pfarrei". Wie kann Kirche vor Ort in Zukunft aussehen? Kann der Pfarrer in den größer werdenden kirchlichen Räumen noch Seelsorger sein? Und wie wirkt sich der Prozess der Zentralisierung durch den Rückgang geistlicher Berufungen aus? Damit beschäftigt sich Hammes in der Sachkommission. Dabei ist ihr auch die kirchliche Jugendarbeit wichtig – dass diese erhalten bleibt, "und ein Pfeiler der Zukunft wird".

Der 25-jährige Philipp Herrlinger aus Saarbrücken studiert Betriebswirtschaft und ist Vorsitzender des Pfarrgemeinderats Dudweiler. Weil er "etwas verändern möchte", habe er sich für die Sachkommission "Entwicklung der Rätestruktur" entschieden. Bisher habe er "nur positive Erfahrungen" gemacht. Als junger Mensch werde er nicht nur angenommen, sondern bewusst nach seiner Meinung gefragt. "Es ist den Älteren wichtig zu erfahren, was wir Jüngere wollen", erklärte er. "Ich bin froh, dass ich Mitglied der Synode sein darf", sagte er weiter. Er sehe es als große Chance, die Zukunft des Bistums "mitzuentwickeln".

Bastian Kertels (31) aus Trier ist eine "junge und lebendige Kirche" ein wichtiges Anliegen – und dieses Bild nach außen zu tragen. In seiner Sachkommission beschäftigt sich der Speditionskaufmann mit Fragen rund um die Vielfalt in den Familien und dem Wandel der Geschlechterrollen. Das Thema habe ihn sehr interessiert, und er hoffe, dass er durch seine Arbeit etwas verändern könne.

Die Teilnehmenden befassten sich in Arbeitsgruppen auch inhaltlich mit der Synode, die ihnen Synodensekretär Christian Heckmann näher vorstellte. Es sei der Jugendarbeit im Bistum wichtig gewesen, über die Synode zu informieren, erklärte Diözesanjugendpfarrer Matthias Struth. Davon könnten nicht nur Mitarbeitende profitieren, sondern auch die Synodalen. "Wir sind noch in einer Informationssammelphase", erklärte Hammes. Daher sei man dankbar für Impulse und Anregungen von außen, die man in die Synode einbringen könne.




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