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Das Herz der Synode schlägt

Foto: Zeljko Jakobovac
Vollversammlung der Synode in St. Maximin in Trier.

Das Herz der Synode schlägt

Von: Bruno Sonnen | 9. März 2014
"Was macht eigentlich die Synode? Seit der ersten Vollversammlung haben wir nichts mehr von ihr gehört." So hieß es in den letzten Wochen des Öfteren. Der "Paulinus" informiert über den Stand der Dinge.

"Es braucht Geduld", sagt Elisabeth Beiling, und Christian Heckmann stellt fest, dass man "im Moment eine gewisse Spannung" aushalten müsse. Was der Synodensekretär und die Vizesekretärin damit meinen, ist schnell erklärt: Wir befinden uns in der Phase zwischen erster und zweiter Vollversammlung der Trierer Diözesansynode, und die konkreten Arbeitsthemen sind noch gar nicht festgelegt. "Da kann schnell der Eindruck entstehen, die Synode wird ausgebremst", meint Heckmann.

Aber diese Phase ist wichtig und muss sein, sind sich Beiling und Heckmann einig; denn bevor die Synode die Themen anpackt, die zu klären sind, wollen sich die Synodalen mit den gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen. Das war auch der Schwerpunkt des ersten "Arbeitsgruppentags" am 1. Februar, an dem rund 240 Synodale teilgenommen haben.

Wie geht es nun weiter? Außer dem zweiten Arbeitsgruppentag am 8. März stehen zwischen Februar und April mehrere Treffen von Bischof und Geschäftsführendem Ausschuss der Synode auf dem Fahrplan. Dort steht eine Weiterarbeit an den Themen der Synode an und es soll ein Vorschlag erarbeitet werden, in welchen Sachkommissionen die Synode ihre Themen bearbeiten wird. Auf der zweiten Vollversammlung vom 30. April bis 3. Mai werden dann die zentralen Thesen zur Deutung der Zeichen der Zeit gemeinsam diskutiert, und schließlich wird entschieden, welche Zeichen der Zeit die Sachkommissionen beachten müssen. Der Bischof stellt die Themen für die Sachkommissionen vor, diese Vorschläge werden diskutiert und verabschiedet, die Sachkommissionen konstituieren sich und nehmen ihre Arbeit auf.


Den kompletten Artikel sowie die beiden Beiträge über die Synodalen Dr. Marisol Cartagena und Pfarrer Dr. Ulrich Graf von Plettenberg lesen Sie in der „Paulinus“-Ausgabe vom 9. März. Der Paulinus ist jetzt auch als E-Paper erhältlich. Ein kostenloses und unverbindliches dreiwöchiges Probeabo gibt es per E-Mail an redaktion@paulinus.de.



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