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Bischof stellt Synode der Presse vor

Foto: Martin Recktenwald
Synodenvizesekretärin Elisabeth Beiling, Bischof Dr. Stephan Ackermann, Synodensekretär Christian Heckmann und Mediendirektor Dr. André Uzulis (von links).

Bischof stellt Synode der Presse vor

Von: Martin Recktenwald | 13. Juni 2013

Große organisatorische Umstrukturierungen sowie Kostensenkungspläne hätten die vergangenen Jahre im Bistum Trier geprägt, jetzt wolle man den Blick wieder verstärkt auf die Inhalte lenken. Dies nannte Bischof Dr. Stephan Ackermann anlässlich einer Pressekonferenz als Hauptmotivation für die geplante Synode.

Erst kürzlich beim Eucharistischen Kongress in Köln habe er erneut gespürt: „Die Menschen suchen nach Inhalten.“ Neben einem Rückgang des kirchlichen Lebens allgemein in Deutschland, gebe es auch ein Schwinden der Ressource Glauben: „Die Gottesgewissheit ist geschwunden - also das Bewusstsein, das ist jemand vor dem ich mit meinem Leben auch verantworten muss.“

 

Umso wichtiger sei daher die Beschäftigung mit dem Glauben und, wie wir als Christen ihn künftig in die Gesellschaft tragen können. Diesen Fragen soll die Synode nachgehen, die am 13. Dezember mit einer ersten Vollversammlung beginnt. Die bisher letzte Synode im Bistum Trier fand 1956 statt. Man habe sich bewusst für diesen Weg der Zusammenkunft und des Beratung entschieden, da die Synode im Kirchenrecht verankert ist und sich durch ein hohes Maß an Verbindlichkeit der getroffenen Beschlüsse auszeichnet. Der Bischof wünscht sich eine „Versammlung des offenen Wortes“, bei der am Ende nicht nur Absichtserklärungen stehen, sondern Entscheidungen, die den Weg des Bistums Trier in den kommenden Jahren prägen.


  • Info
    Einen ausführlichen Bericht zur Pressekonferenz gibt es im gedruckten „Paulinus vom 23. Juni. Ein kostenloses und unverbindliches dreiwöchiges Probeabo gibt es per E-Mail an redaktion@paulinus.

Bischof Ackermann zur Synode


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Es gibt wegen der Corona-Pandemie derzeit leider keine neue Planung für das kommende Jahr.


Lebensberatung im Paulinus

An dieser Stelle beantworten regelmäßig Lebensberaterinnen und -berater aus den Einrichtungen des Bistums Trier Fragen zu verschiedenen „Problemfeldern“ des Lebens, zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung, Ehe oder Familie. Wenn Sie zu einem Problem Beratung oder Antworten suchen, können Sie sich entweder an die „Paulinus“-Redaktion, Postfach 3130, 54221 Trier, oder direkt an die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier wenden. Viele Paulinus-Beiträge aus der Praxis der Lebensberater finden Sie im Paulinus-Archiv/Lebensberatung.


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Ein eigenes Haus, ein Auto, regelmäßiger Urlaub, Fernreisen, ein möglichst gut gefülltes Bankkonto. So sah lange Zeit der Traum vom Wohlstand aus. Doch immer mehr setzt sich heute die Erkenntnis durch: „Viel haben“ heißt noch nicht „gut leben“, und „weniger ist vielleicht mehr“. In Zusammenarbeit mit Barbara Schartz vom Themenschwerpunkt Schöpfung bei der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum beleuchten wir das Thema in einer lockeren Serie und stellen Menschen vor, die für Veränderung eintreten oder anders leben.


Synode im Bistum Trier

Die Synode wurde am 29. Juni 2012 von Bischof Ackermann ausgerufen. Die Trierer Bistumssynode hat ihr Abschlussdokument „heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen“ am 30. April 2016 verabschiedet.



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    Weitere Videos des Paulinus finden sich auf www.youtube.com/PaulinusTrier




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