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Vielfältig und offen für viele

Foto: Johannes Weedermann
Wolfgang Meyer, Katharina Nilles und Prof. Dr. Martin Lörsch (von links) berichteten über das Programm.

Vielfältig und offen für viele

Von: Johannes Weedermann | 2. Februar 2020
Vom 24. April bis 3. Mai feiert das Bistum Trier unter dem Leitwort „HERAUSGERUFEN - Mach uns zu Neuem bereit“ die Heilig-Rock-Tage. Die Veranstalter haben nun das Programm und die Schwerpunkthemen vorgestellt.

Vielfältig ist das Programm der Heilig-Rock-Tage: Gottesdienste, Informations- und Kulturveranstaltungen prägen das zum 21. Mal stattfindende Bistumsfest.

Das Angebot der Heilig-Rock-Tage setze sich aus drei Elementen zusammen, betonte der Bischöfliche Beauftragte für die Heilig-Rock-Tage, Wolfgang Meyer. Zum einem gebe es einen wiederkehrenden „Grundrhythmus“, zu dem beispielsweise die Mittagsgebete, Konzerte um 19 Uhr und die um 21 Uhr stattfindenden Abendlobe gehörten, die täglicher Bestandteil des Programmes seien. Dazu komme eine „bunte Schar an Zielgruppen“, die ihr eigenes Programm mitbringen und organisieren würden, unter anderem die Kita-Kinder. Zum anderen dürfe man aber neben den großen Aktionen nicht übersehen, dass die Heilig-Rock-Tage aus vielen „kleine Perlen“ bestünden, wie etwa der Ökumenische Pilgerweg. Er sei zwar keine Massenveranstaltung, aber dennoch sehr kostbar, weil er zur „Graswurzelarbeit“ gehöre.

Um keinen auszuschließen, bemühe man sich, offen zu sein für Menschen, die Interesse hätten, die am suchen seien oder sich eine Meinung bilden wollten, sagte Meyer. Es würden sicherlich viele Menschen einen Anknüpfungspunkt finden, fügte die Pressesprecherin des Bistums, Judith Rupp, hinzu.

Als Schwerpunkte rücken zur 21. Auflage des Bistumsfestes vor allem das Jubiläum 60 Jahre Bolivienpartnerschaft und die kirchlichen Hilfswerke in den Fokus, berichtete Katharina Nilles von der Diözesanstelle Weltkirche. Dazu werde auf dem Trierer Hauptmarkt ein Aktionszelt aufgebaut, in dem sich die Hilfswerke Renovabis, Missio, Misereor, Adveniat, Caritas international sowie das Kindermissionswerk „Die Sternsinger vorstellen könnten. Dazu seien Gäste aus der Weltkirche, wie unter anderem der Erzbischof von La Paz in Bolivien, Edmundo Abastoflor, der ukrainische Kurienbischof Bohdan Dzyurah und der kamerunische Bischof Bruno Ateba, eingeladen worden, erklärte Nilles.

Dass die bisherigen Programme auf gute Resonanz gestoßen seien, zeige sich anhand einer Umfrage, sagte Prof. Dr. Martin Lörsch von der Theologischen Fakultät Trier. Im vergangenen Jahr, nach den 20. Heilig-Rock-Tagen, wurde unter Federführung von Lörsch anhand von Befragungen und Interviews untersucht, was den Besuchern des Festes fehle. Auch wenn der Wunsch nach aktuellen Informationen, thematischen Veranstaltungen und Diskussionen zu „heißen Eisen“ geäußert werde, stehe die „zweckfreie Begegnung“ im Vordergrund, erklärte Lörsch.

Das Bistumsfest sei eingewoben in den allgemeinen Kulturwandel. Die „Zeichen der Zeit“ könnten aber produktiv genutzt werden. So sollen zum Beispiel Gruppierungen, die im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben nicht mehr miteinander kommunizieren, an den Heilig-Rock-Tagen zu Diskussion und Dialog eingeladen werden.

Laut den Organisatoren nahmen im letzten Jahr allein anden etwa 240 Programmpunkten knapp 30 000 Besucher teil. Das Veranstaltungsangebot 2020 werde aber umfangreicher als das von 2019, sagte Meyer.

Um die Angebote umzusetzen, benötige es das Engagement von etwa 1000 meist ehrenamtlichen Menschen, die das Fest mitgestalten – in den unterschiedlichsten Formen und Variationen: ob im Chor, als Ministrant im Gottesdienst oder im Organisationsteam.




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