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Frühe Hilfen beim Familienstart

Foto: Zeljko Jakobovac
Mitarbeiter von Caritas und Sozialdienst Katholischer Frauen sowie Vertreter der Ministerien und der Stiftung Menschen in Not machten die „Frühen Hilfen“ möglich.

Frühe Hilfen beim Familienstart

Von: Zeljko Jakobovac | 14. April 2013
Das Konzept des Neugeborenenbesuchsdienstes des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr in der Pellenz ist so gut, dass die Verbandsgemeinde, die Familienbildungsstätte Andernach und die Künstlerin Beate Heinen im Boot sind. Heinen gestaltet das Logo für die Begrüßungstasche, in der zum Beispiel Geldgutscheine und Informationsmaterialien sind. Die Verbandsgemeinde schreibt wegen des Datenschutzes alle Familien mit Neugeborenen an, ob sie die Tasche abholen oder Besuch von einer ehrenamtlichen Familienpatin möchten, die diese vorbeibringt. Alle Angebote des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr stellten bei der Abschlussveranstaltung „Frühe Hilfen in der Caritas im Bistum Trier“ Andrea Feld, Tina Heidger und Irmgard Hillesheim am 8. April in Trier vor.

Familienpatenschaften beim Caritasverband Saarbrücken

Der Caritasverband Saarbrücken vermittelte in Kooperation mit dem Sozialdienst Katholischer Frauen (SkF) und der Katholischen Familienbildungsstätte in drei Jahren 72 Familienpatenschaften, sagte Jutta Anton-Wachall. Die Paten stehen Sozial- und Bildungsbenachteiligten vor allem mit praktischer Hilfe zur Seite und helfen Müttern in pädagogischen oder hauswirtschaftlichen Fragen. Wichtig ist, dass die hauptamtlichen Kooperationspartner sich besser kennen.

Angebote des SkF Trier und Koblenz

Astrid Schleich und Ruth Römer-Meyer, die die Familienpatenschaften des SkF in Trier vorstellten, waren froh, einen männlichen Familienpaten zu haben. Dieser sei dazugekommen, als dessen Frau als Patin Hilfe bei einer Familie mit zwei Kindern wünschte. Wichtig sei eine Kultur der Dankbarkeit gegenüber den Ehrenamtlichen, betonten bei dem Treffen nicht nur die Triererinnen.

Dass für die Gewinnung von Familienpaten auch die Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig ist, unterstrichen viele. Sechs der acht Familienpatenschaften würden mit einem alleinerziehenden Elternteil durchgeführt, sagte Nadine Berressem-Scherhag vom SkF Koblenz. Und nicht nur dort haben viele der Kinder und Menschen, denen die frühen Hilfen zugutekommen, einen Migrationshintergrund.

Motivation: Etwas Sinnvolles tun

Die Motivation der ehrenamtlichen Familienpaten in Bad Kreuznach erläuterten Cäcilia Adrian und Angelika Schwalbach vom Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe. Meist hätten die Frauen zwischen 34 und 68 Jahren den Wunsch, Kindern und jungen Familien zu helfen und etwas Sinnvolles zu tun. Die ehrenamtliche Arbeit pro Woche dauere etwa ein bis sechs Stunden. In der Regel seien die Familienpaten knapp ein Jahr im Einsatz.

Das Projekt Frühe Hilfen war durch die Stiftung Menschen in Not mit 85 000 Euro gefördert worden. Projektleiterin Martina Messan und Projektkoordinatorin Isabelle Albéric freuen sich, dass die Arbeit der „Frühen Hilfen in der Caritas im Bistum Trier“ mit Eigenmitteln des Diözesan-Caritasverbands weitergehen kann.




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