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Die Helfer mit den blauen Westen

Foto: Ulrike Klös
Das Helferteam am Tag der Bahnhofsmission in der Europagalerie.

Die Helfer mit den blauen Westen

Von: Ulrike Klös | 29. April 2012
Saarbrücken: Mit einem Aktionstag in der Europagalerie und am Hauptbahnhof hat die ökumenische Bahnhofsmission Saarbrücken am Samstag, 21. April, ihre Arbeit vorgestellt. Anlass war der bundesweite Tag der Bahnhofsmission. Er stand unter dem Motto „Lass Dich vom Leben überraschen: Freiwillig engagieren in der Bahnhofsmission“.

Von 11 bis 16 Uhr informierten Ehrenamtliche die Passanten über die vielfältigen Hilfsangebote der Bahnhofsmission und sammelten Spenden. Dies war möglich dank der Unterstützung durch das Centermanagement der Europagalerie. Für Unterhaltung sorgten der junge Geiger Lukas Stubenrauch und die „GaRaffen“, die bunte Zirkustruppe des Gymnasiums am Rotenbühl.

Wolfgang Schönberger, Abteilungsleiter Offene Soziale Arbeit beim Diakonischen Werk an der Saar, und Ulrich Harth, Leiter der sozialen Dienste beim Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung, würdigten den Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich für den Dienst in der Bahnhofsmission zur Verfügung stellen. Sie ermöglichten persönliche Begegnungen und nähmen sich Zeit für die Fragen und Nöte der Menschen.

Anlaufstelle auf Gleis 5 am Saarbrücker Hauptbahnhof

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an ihren blauen Westen zu erkennen sind, haben ihre Anlaufstelle auf Gleis 5 am Saarbrücker Hauptbahnhof. Ohne ihr freiwilliges Engagement wäre die vielfältige Arbeit am Bahnhof nicht zu leisten. Wer Hilfe beim Umsteigen oder beim Lesen des Fahrplans braucht, ist genauso willkommen wie jemand, der sich bei einer Tasse Kaffee aufwärmen möchte. Mütter können im Aufenthaltsraum an Gleis 5 ihren Babys die Windeln wechseln. Menschen in Not finden Gesprächspartner für ihre Anliegen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen auch allein reisende Kinder, holen sie vom Zug ab und sorgen dafür, dass sie den Anschluss nicht verpassen.

Die Bahnhofsmission hilft jedem, sofort, gratis und ohne dass vorher bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden müssten. Falls nötig werden auch Kontakte zu Beratungsstellen, Sozialämtern oder Notunterkünften vermittelt. 

Zuhören, antworten, beraten oder trösten

Für ihren uneigennützigen Einsatz bekommen die Helferinnen und Helfer auch etwas zurück. Hier ein paar Aussagen von Ehrenamtlichen:

  • „Hilfe am Menschen befriedigt ungemein und macht glücklich.“

  • „Ich bin bei der Bahnhofsmission, weil ich etwas Sinnvolles tun und Anteil nehmen will am Leben anderer.“

  • „Ich mag diesen Ort, den Bahnhof, wo Ankommende und Abreisende sich begegnen, auch Menschen, die unterwegs sind, ohne zu reisen. Wo Herzklopfen, Emotionen, Fragen und Unsicherheiten spürbar sind und uns mitgeteilt werden. Wo wir helfen dürfen mit Zuhören, Antworten, Beraten, Trösten und mit vielen praktischen Hilfen. Das alles in einem fröhlichen Team unter dem erfahrenen Dach von Diakonie und Caritas.“

Deutschlandweit arbeiten mehr als 1500 Ehrenamtliche in den Bahnhofsmissionen

Bahnhofsmission gibt es in Deutschland seit über hundert Jahren. Die Saarbrücker Einrichtung wurde vor 87 Jahren gegründet, seit zwölf Jahren besteht sie in ökumenischer Trägerschaft von Diakonischem Werk an der Saar und dem Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung. Deutschlandweit arbeiten mehr als 1500 Ehrenamtliche in den Bahnhofsmissionen. Jeder zwischen 18 und 65, der seine Fähigkeiten dafür einsetzen möchte, dass die Gesellschaft nicht immer ärmer und kälter wird, kann mitarbeiten. Alle Helfer werden für ihre anspruchsvolle Aufgabe qualifiziert und kontinuierlich fachlich begleitet.



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