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Diözese Trier startet Beratungen vor Ort zu Pfarrei-Fusionen

Foto: Bistum
Ausschnitt aus der Bistumskarte mit den geplanten Patoralen Räumen und derzeitigen Pfarreien.

Diözese Trier startet Beratungen vor Ort zu Pfarrei-Fusionen

Von: KNA | 19. Januar 2021
Das Bistum Trier will die weiteren Schritte und Themen der Pfarreienreform mit Beteiligten vor Ort besprechen. In Gruppen sollen sie in den Pfarreien und Verbünden die Gründung der geplanten neuen pastoralen Räume und mögliche Fusionen ausloten, wie das Bistum heute mitteilte.

Auch Themen wie unbesetzte Pfarrerstellen oder soziale und emotionale Faktoren wie die Bereitschaft zum Zusammenschluss von Pfarreien sollen besprochen werden. Bis Ende Juni sollen die Gruppen einen Zeitplan für die weiteren Schritte vorlegen und ungeklärte Punkte benennen.

In einem Schreiben forderte Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg die Dekanatsleitungen und die Vorsitzenden der Dekanatsräte auf, dazu Steuerungsgruppen zu bilden. Darin sollten Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Ehrenamtliche mitarbeiten, die unterschiedliche inhaltliche und örtliche Perspektiven einbringen. Empfohlen wird, auch Mitarbeitende aus den Caritasverbänden und kirchlichen Einrichtungen vor Ort einzubeziehen.

Maximal 172 Pfarreien und 35 Seelsorgeräume

Das Bistum hatte im November ein neues Konzept für die Pfarreienreform vorgestellt, nachdem der Vatikan ein Jahr zuvor die ursprünglichen Pläne gestoppt hatte. Nun soll es im ältesten Bistum Deutschlands künftig ein Modell mit zwei Ebenen geben, mit höchstens 172 Pfarreien und dazu 35 Seelsorgeräumen (mehr dazu hier).

Bisher sind die 887 teilweise sehr kleinen Pfarreien bereits in 172 Verbünden organisiert. Die 35 ergänzenden Seelsorgeräume sollen in den Grenzen der ursprünglich geplanten Großpfarreien entstehen und die Dekanate ablösen. Ab Januar 2022 sollen die ersten Pfarreien fusionieren können. Insgesamt gibt sich das Bistum für die Umsetzung Zeit bis 2025.



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Es gibt wegen der Corona-Pandemie derzeit leider keine neue Planung für das kommende Jahr.


Lebensberatung im Paulinus

An dieser Stelle beantworten regelmäßig Lebensberaterinnen und -berater aus den Einrichtungen des Bistums Trier Fragen zu verschiedenen „Problemfeldern“ des Lebens, zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung, Ehe oder Familie. Wenn Sie zu einem Problem Beratung oder Antworten suchen, können Sie sich entweder an die „Paulinus“-Redaktion, Postfach 3130, 54221 Trier, oder direkt an die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier wenden. Viele Paulinus-Beiträge aus der Praxis der Lebensberater finden Sie im Paulinus-Archiv/Lebensberatung.


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Ein eigenes Haus, ein Auto, regelmäßiger Urlaub, Fernreisen, ein möglichst gut gefülltes Bankkonto. So sah lange Zeit der Traum vom Wohlstand aus. Doch immer mehr setzt sich heute die Erkenntnis durch: „Viel haben“ heißt noch nicht „gut leben“, und „weniger ist vielleicht mehr“. In Zusammenarbeit mit Barbara Schartz vom Themenschwerpunkt Schöpfung bei der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum beleuchten wir das Thema in einer lockeren Serie und stellen Menschen vor, die für Veränderung eintreten oder anders leben.


Synode im Bistum Trier

Die Synode wurde am 29. Juni 2012 von Bischof Ackermann ausgerufen. Die Trierer Bistumssynode hat ihr Abschlussdokument „heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen“ am 30. April 2016 verabschiedet.



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    Einen Gottesdienst regelmäßig besuchen – für viele junge Menschen kommt das nicht in Frage. Kann man mit anderer Musik junge Leute erreichen? „Paulinus“-Redaktionsmitglied Johannes Weedermann hat einen Pop-Gottesdienst in Saarbücken-Schafbrücke besucht. Das Duo „Yannisha“ singt „Stand by me“ (Video: Johannes Weedermann).
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    In einer Videobotschaft hat Bischof Dr. Stephan Ackermann sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den katholischen Kindertagesstätten im Bistum gewandt und ihnen herzlich für ihren Einsatz auch unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie gedankt (Bericht im "Paulinus").
  • Synodenumsetzung
    Das Bistum Trier hat ein mit dem Vatikan abgestimmtes Konzept angekündigt, wonach es sich zukünftig in maximal 172 Pfarreien und 35 Pastoralen Räumen neu aufstellen will.
  • Gedenken
    Das ökumenische Gebet beim heutigen Gedenken an die Toten, Verletzten und ihre Angehörigen der Amokfahrt in Trier haben Weihbischof Franz Josef Gebert und Superintendent Dr. Jörg Weber gesprochen (Video: Zeljko Jakobovac).
  • Virus trifft Schwächste am härtesten
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