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Sternsinger gehen neue Wege

Foto: Claudia Jörg
Kinder aus einer Familie in Begleitung eines Erwachsenen aus der Familie dürfen die Flyer und später die Segenstütchen verteilen.

Sternsinger gehen neue Wege

Von: Claudia Jörg | 30. Dezember 2020
Im Dekanat Simmern-Kastellaun gibt es mehrere Möglichkeiten trotz Corona den Segen zu spenden und Spenden für Kinder in Not zu sammeln. „Wir lassen uns nicht entmutigen und gehen neue Wege", sagt Clemens Fey, Diakon für Jugendarbeit im Dekanat Simmern-Kastellaun. Die jeweiligen Pfarreiengemeinschaften überlegten sich mit ihren Ehrenamtlichen in den Dörfern Lösungen für die aktuelle Situation.

Markus Koch berichtet für die Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen, dass sie mit einem Brief der Sternsinger den Segen in die Häuser tragen und für Spenden für Kinder in Not sammeln wollen. Jeder Haushalt erhält am 9. oder 10. Januar eine Segenspost, die unter anderem einen Türaufkleber und einen Spendenaufruf enthält. Sollte der Segen mit Kreide geschrieben sein, wird dieser erneuert.

Flyer mit Informationen in Briefkästen werfen

Doris Huntebrinker und Sara Kleid zählen zu den Ehrenamtlichen in der Pfarreiengemeinschaft Kirchberg, in der die Sternsinger ebenfalls Flyer zur Sternsingeraktion verteilen. Es dürfen nur Kinder aus einer Familie mit einem Erwachsenen aus der Familie unterwegs sein. Sie sind von Briefkasten zu Briefkasten unterwegs und werfen Flyer mit Informationen zur Aktion ein.

In der Pfarreiengemeinschaft Simmern setzen sie auf Zeit. So berichtet Gemeindereferentin Renate Steyer, dass sie die Sternsingeraktion auf das letzte Januarwochenende am 30. und 31. Januar verschoben haben.

In der Pfarreiengemeinschaft Kastellaun wurden seit dem 2. Weihnachtstag in allen Kirchen Sammeldosen, Aufkleber und Infozettel mit einem Spendenaufruf, Segensspruch und der IBAN des Kirchengemeindeverbands ausgelegt.

  • Info
    Die Sternsinger sollen wegen der Corona-Krise deutschlandweit auf Besuche an Haustüren verzichten (vgl. Artikel hier). Die Träger setzen unter anderem auf Online-Formate, etwa digitale Sternsingerbesuche. Gesegnete Aufkleber mit dem Segenswunsch „C + M + B“ für „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) sollen per Post versendet und in Gottesdiensten ausgelegt werden. Die Aktion wird bis zum 2. Februar verlängert.



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