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Diözese plant weiterhin mit Weihnachtsgottesdiensten

Foto: Elvira Bell
Stühle statt Bänke bieten im Andernacher "Mariendom" angesichts der Abstandsregeln eine flexiblere und bessere Nutzung des Gotteshauses.

Diözese plant weiterhin mit Weihnachtsgottesdiensten

Von: KNA | 16. Dezember 2020
Das Bistum Trier rechnet damit, dass Weihnachtsgottesdienste in Kirchen und im Freien nach aktuellem Stand möglich sein werden. Dabei müssten die geltenden, strengen Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Maskenpflicht eingehalten werden, teilte das Bistum heute mit.

Grundsätzlich gelte, dass „die Gottesdienste, die angekündigt, geplant und, sofern sie außerhalb der Kirchen stattfinden, mit den örtlichen Behörden abgesprochen sind, auch stattfinden können und sollen“, betonte Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg in einem Schreiben an die Kirchenmitarbeiter. Es dürfe aber weder in noch vor Kirchen zu Ansammlungen von Menschen kommen. Eine Absage von öffentlichen Gottesdiensten nannte der Verwaltungschef des Bistums „nicht die richtige Reaktion“.

Klar sei allerdings auch, dass es kurzfristig vor Ort zu Ausnahmesituationen kommen könne, so von Plettenberg weiter. Wenn etwa die Inzidenzrate stark ansteige, Ausgangssperren verhängt würden oder Priester erkrankten und keinen Gottesdienst mehr leiten könnten, müssten kurzfristig flexible Lösungen gesucht werden.

Ähnliche Regeln in Rheinland-Pfalz und im Saarland

Zum Bistum Trier gehören Regionen in Rheinland-Pfalz und im Saarland. In Rheinland-Pfalz gilt nach der Corona-Verordnung vom 14. Dezember, dass Gottesdienstbesucher mindestens 1,5 Meter Abstand halten und in geschlossenen Räumen Maske tragen müssen – auch am Platz. Gemeinde- oder Chorgesang ist nicht erlaubt, wohl aber Sologesang oder Instrumentalmusik. Zudem müssen sich Besucher zum Gottesdienst anmelden, wenn eine Auslastung der Teilnehmerzahl erwartet wird. Kontaktdaten müssen für vier Wochen aufbewahrt werden, um Infektionsketten nachvollziehen zu können.

Diese Regeln gelten weitgehend auch im Saarland. Abweichend zu Rheinland-Pfalz sind Religionsgemeinschaften laut Corona-Verordnung vom 15. Dezember im Saarland aber nicht dazu verpflichtet, die Kontaktdaten von Gottesdienstbesuchern aufzunehmen.

  • Info
    Die nächste Aktualisierung der Dienstanweisungen und des Schutzkonzeptes für die Gottesdienste des Bistums Trier sollen am 17. Dezember ab  etwa 12:30 Uhr hier veröffentlicht werden.



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Es gibt wegen der Corona-Pandemie derzeit leider keine neue Planung für das kommende Jahr.


Lebensberatung im Paulinus

An dieser Stelle beantworten regelmäßig Lebensberaterinnen und -berater aus den Einrichtungen des Bistums Trier Fragen zu verschiedenen „Problemfeldern“ des Lebens, zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung, Ehe oder Familie. Wenn Sie zu einem Problem Beratung oder Antworten suchen, können Sie sich entweder an die „Paulinus“-Redaktion, Postfach 3130, 54221 Trier, oder direkt an die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier wenden. Viele Paulinus-Beiträge aus der Praxis der Lebensberater finden Sie im Paulinus-Archiv/Lebensberatung.


Einfach Leben

Ein eigenes Haus, ein Auto, regelmäßiger Urlaub, Fernreisen, ein möglichst gut gefülltes Bankkonto. So sah lange Zeit der Traum vom Wohlstand aus. Doch immer mehr setzt sich heute die Erkenntnis durch: „Viel haben“ heißt noch nicht „gut leben“, und „weniger ist vielleicht mehr“. In Zusammenarbeit mit Barbara Schartz vom Themenschwerpunkt Schöpfung bei der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum beleuchten wir das Thema in einer lockeren Serie und stellen Menschen vor, die für Veränderung eintreten oder anders leben.


Synode im Bistum Trier

Die Synode wurde am 29. Juni 2012 von Bischof Ackermann ausgerufen. Die Trierer Bistumssynode hat ihr Abschlussdokument „heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen“ am 30. April 2016 verabschiedet.



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  • Synodenumsetzung
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  • Gedenken
    Das ökumenische Gebet beim heutigen Gedenken an die Toten, Verletzten und ihre Angehörigen der Amokfahrt in Trier haben Weihbischof Franz Josef Gebert und Superintendent Dr. Jörg Weber gesprochen (Video: Zeljko Jakobovac).
  • Virus trifft Schwächste am härtesten
    Prof. Dr. med. Wolfram Henn, Mitglied des Deutschen Ethikrates und Professor für Humangenetik an der Universität des Saarlands, hat beim "DomWort" über "Leben mit dem Virus - Welche Schranken sind unserem Handeln gesetzt?" gesprochen.
  • Gestapo-Lager Neue Bremm - Rundgang mit Horst Bernard
    Horst Bernard (88) engagiert sich seit Jahrzehnten dafür, die Geschichte des ehemaligen Gestapo-Lagers an der Neuen Bremm in Saarbrücken und die Erinnerung an inhaftierten Frauen und Männer wachzuhalten – und an junge Menschen weiterzutragen. Der Film über ihn wurde bei einer von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung veranstalteten Gesprächsrunde im Kirchenladen „welt:raum“ vorgestellt (Bericht im "Paulinus").
  • Weitere Videos
    Weitere Videos des Paulinus finden sich auf www.youtube.com/PaulinusTrier




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