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Trotz Virus die Welt hell machen

Foto: KNA
Martinsumzug 2016 in Bonn.

Trotz Virus die Welt hell machen

Von: red/cc | 6. November 2020

Die Corona-Pandemie macht auch der Tradition der Laternen-Umzüge zum Fest des heiligen Martin einen Strich durch die Rechnung. Pfarreien im Bistum Trier laden zu alternativen Aktionen ein.


„Auch wenn die Martinszüge in diesem Jahr leider entfallen, so heißt das nicht, dass wir nicht Licht in diese Welt bringen können!“ Der Aufruf der Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit Neunkirchen klingt nach deutlichem „Jetzt erst recht!“ Vor Corona einknicken und das Martinsfest einfach streichen? Das kommt weder für die saarländische Pfarrei noch für viele weitere Pfarrgemeinden im Bistum infrage. 

Gedanken gemacht und Ideen gesammelt

Pastoralteams, Haupt- und Ehrenamtliche haben sich im Vorfeld Gedanken gemacht und Ideen gesammelt, wie die wesentlichen Inhalte des Festes trotz aller Beschränkungen transportiert werden können. „Teile dein Licht! St. Martin in Coronazeiten“ heißt es beispielsweise in der saarländischen Gemeinde Wiesbach. Familiengottesdienstkreis, Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) St. Augustinus, Pfarrgemeinde- und Ortsrat haben sich laut Information von Ortsvorsteher Stefan Löw zusammengetan und werden „Brezeln und Lichtertüten zu St. Martin verteilen“. Die Tüten sollen abends zuhause in die Fenster gestellt und in den folgenden Tagen an kranke oder einsame Kinder oder Erwachsene weitergegeben werden. An verschiedenen Stellen im Ort musizieren zwischen 17.30 und 19 Uhr Mitglieder des Musikvereins Martinslieder – ohne Publikum, versteht sich. Außerdem werden mit der Spende von Kinderbekleidung, Spielsachen oder Geld verschiedene soziale Projekte unterstützt.

„Wir lassen das Licht leuchten, und es soll unsere Herzen zum Strahlen bringen. Licht und Wärme sollen in jedem Haus wohnen.“ Mit diesem Wunsch lädt das Dekanat Schweich-Welschbillig zur St. Martinsaktion ein. Auch hier sind vor allem die Kinder aufgerufen, zwischen 8. und 15. November jeweils um 18 Uhr eine Martinslaterne ins Fenster zu stellen. Familien sollen vom heiligen Martin erzählen, gemeinsam singen und ein „Fenstergebet“ beten. Fotos der Aktivitäten können – auch aus allen anderen Pfarreien im Bistum – mit dem Hashtag #stmartin2020 in den sozialen Medien geteilt werden. Da St. Martin immer auch mit dem Teilen zu tun hat, sind die Menschen eingeladen, sich zu überlegen, was sie mit wem teilen können und wollen.

Besonders gestaltete Lichter werden in der Pfarrei Spiesen-Elversberg zum Verkauf angeboten. 700 Martinslichter sollen am Abend des 10. November um 18 Uhr leuchten und verkünden: „Martin bringt Licht in die kalte Welt, steht für Herzlichkeit und Güte, Toleranz und Aufrichtigkeit. Er teilt und gewinnt ein neues Leben. Er lebt einfach und bescheiden und ist innerlich reich.“

Den kompletten Artikel lesen Sie im „Paulinus“ zum 8. November. Die neue Ausgabe liegt bereits vor auf http://paulinus-epaper.de. Dort gibt es auch das kostenlose digitale Probeabo. Gratis ist zudem das dreiwöchge Lesen der gedruckten Ausgabe: http://bit.ly/2wHIQji





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