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Tausende Ehrenamtliche wirken mit

Foto: Zeljko Jakobovac
Das Projekt „willkommens-netz.de“ für Flüchtlingsarbeit hat sich 2017 bei den Heilig-Rock-Tagen präsentiert.

Tausende Ehrenamtliche wirken mit

Von: Christine Cüppers | 28. Oktober 2020
Das 2015 gestartete Projekt „willkommens-netz“ des Bistums Trier und des Diözesan-Caritasverbands geht als Erfolgsgeschichte zu Ende. Viele Aufgaben bleiben und werden fortgesetzt. Eine Bilanz.

Nun gilt es, auf die Erfahrungen der Beteiligten des auf fünf Jahre konzipierten Projekts zu blicken. Das sind vor allem die geflüchteten Menschen, denen das Netz Unterstützung und Hilfe sein sollte. Daneben stehen die vielen hauptund ehrenamtlich tätigen Menschen, die sich in den fünf Jahren engagiert und mit zahlreichen Ideen eingebracht haben.

Aufgrund der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurde derweil die für den 7. November geplante Abschlusskonferenz mit Bischof Dr. Stephan Ackermann abgesagt. Eine Publikation zum Projekt sowie Informationen über die geplanten weiteren Maßnahmen ab 2021 werden laut Bistum Trier vom 29. Oktober in der nächsten Woche veröffentlicht. Denn auch künftig soll die soziale Teilhabe von Menschen mit und ohne Fluchthintergrund gestärkt werden. Das Bistum wolle weiterhin „im Sinne von Papst Franziskus einen Beitrag zu den Aufgaben aufnehmen, schützen, fördern und integrieren leisten“, sagt Simone Thiel, Leiterin der Abteilung Gesellschaft und Politik im Bischöflichen Generalvikariat.

Erfolgsgeschichte hat auch in Coronazeit Bestand

Das „willkommens-netz“ habe sich zu einem „besonders erfolgreichen Projekt“ entwickelt, resümiert Thiel, wenige Tage vor der offiziellen Abschlussveranstaltung. Dieser Termin ist Anlass, zurückzuschauen auf die Ausgangssituation und erste Überlegungen zur Projektstellung, auf die rasanten Entwicklungen und vor allem die unzähligen Erfolgsgeschichten, die mit dem „willkommensnetz“ verknüpft sind.

„Tausende Ehrenamtliche haben im Laufe der Zeit mitgewirkt, in zahllosen Maßnahmen und Hilfeleistungen, die für sich alleine nicht die Beachtung der Medien finden – aber sehr wertvoll waren und sind. Eine echte Erfolgsgeschichte!“, fasst Domvikar Ullrich den Kern des „willkommensnetzes“ zusammen, der auch in der schweren Coronazeit Bestands hatte. Die Menschen vor Ort hätten den Geflüchteten Hilfe gewehrt und sie willkommen geheißen.

Gisela Lohmüller seit 80er Jahren in Flüchtlingshilfe engagiert

Den kompletten Artikel gibt es im „Paulinus“ vom 1. November. Dort gibt es noch folgende Artikel zum Thema:

Ein Leben ohne Einsatz für die Mitmenschen? Für Gisela Lohmüller (83) in Perl ist das unvorstellbar. Seit den 80er Jahren engagiert sie sich in der Flüchtlingshilfe. Und noch immer hat sie viele Ideen und Pläne.

Ehrenamtliche haben im „willkommens-netz“ eine wichtige Rolle gespielt. In der Coronakrise richtete sich der Blick ganz besonders auch auf Hilfen für geflüchtete Menschen.

Zum Tag des Flüchtlings: Kirchen, Ehrenamtliche und Wohlfahrtsverbände informierten über die Situation von Geflüchteten. Auch in Trier gab es Hintergründe und Gespräche.




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An dieser Stelle beantworten regelmäßig Lebensberaterinnen und -berater aus den Einrichtungen des Bistums Trier Fragen zu verschiedenen „Problemfeldern“ des Lebens, zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung, Ehe oder Familie. Wenn Sie zu einem Problem Beratung oder Antworten suchen, können Sie sich entweder an die „Paulinus“-Redaktion, Postfach 3130, 54221 Trier, oder direkt an die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier wenden. Viele Paulinus-Beiträge aus der Praxis der Lebensberater finden Sie im Paulinus-Archiv/Lebensberatung.


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