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Sportlich und spendabel

Foto: Johannes Weedermann
Während des Starts der Aktion „Solidarität bewegt in die Nacht!“ musste man wegen der Corona-Regeln einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Sportlich und spendabel

Von: Johannes Weedermann | 23. August 2020
Dillingen: Rund um den Dillinger „Ökosee“ haben sich 78 Teilnehmer einer Solidaritätsaktion für Kinder und Jugendliche in Bolivien in Bewegung gesetzt. 4500 Euro sind dabei an Spenden eingegangen.

Kurz nach 18 Uhr – Startschuss für Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Benefizaktion „Solidarität bewegt in die Nacht!“. Vier Stunden lang können sich Menschen rund um den See in Bewegung setzen, beispielsweise laufen, spazieren gehen oder Rad fahren. Für jeden zurückgelegten Kilometer können sich die Teilnehmer entweder Sponsoren suchen oder selbst einen bestimmten Geldbetrag spenden und damit Kinder in Bolivien unterstützen.

Die Aktion ist Teil der Kampagne „Solidarität bewegt“, die das Bolivienreferat des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend federführend organisiert hat. Ziel ist es, die Wegstrecke von Trier bis nach Bolivien – etwa 10 300 Kilometer – in Form von Spendenläufen zurückzulegen, die im ganzen Bistum stattfinden. Denn die traditionellen Boliviensammlungen mussten dieses Jahr ausfallen.

Mit dabei ist Petra Knaubert, die „jedes Jahr bei Bolivien mitmacht“. Auch und gerade wegen der erschwerten Corona-Umstände dürfe man die Kinder und Jugendlichen in Bolivien nicht alleine lassen, meint die 55-Jährige, als sie gerade ihre zweite Runde um das umgangssprachlich „Ökosee“ genannte Gewässer dreht. „Ich hoffe, dass ich die vier schaffe“, sagt sie und läuft mit ihren Walkingstöcken weiter.

Insgesamt absolvieren die 78 Teilnehmer von „Solidarität bewegt in die Nacht!“ in Dillingen 732 Kilometer – allein, zu zweit oder innerhalb einer Gruppe. Eine Runde um den See entspricht vier Kilometern – somit legen die Kinder, Jugendlichen und Erwachsene 183 Runden zurück.

Mit dabei sind auch prominente Gäste

Auch Saarlands Umwelt- und Verbraucherminister Reinhold Jost ist bei der Aktion mit dabei. Der Landrat des Landkreises Saarlouis, Patrik Lauer, und der Bürgermeister von Dillingen, Franz-Josef Berg, beteiligen sich ebenfalls. Frank Kettern, der Direktor des Caritasverbands Saar-Hochwald, ist vier Runden um den See gelaufen und eine gegangen. Seine Motivation, an der Benefizaktion teilzunehmen: „Schon im Altervon zwölf oder 14 Jahren habe ich im Rahmen der Boliviensammlungen Kleidersäcke gesammelt“, erklärt Kettern nach seinen absolvierten Runden schwitzend. Auch sei er schon in Bolivien gewesen und habe dort Bekannte. Weitere Unterstützer der Kampagne sind unter anderem das saarländische Sozialministerium sowie das Umwelt- und Verbraucherschutzministerium.

„Solidarität bewegt in die Nacht!“ ist eine Aktion, die die Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral sowie weitere katholische Träger der Jugendarbeit in Kooperation mit der Stadt und dem Technischen Hilfswerk veranstalten. Organisiert und „auf die Beine gestellt“ worden sei die Benefizveranstaltung innerhalb von drei bis vier Wochen, berichtet Gemeindereferentin Susanne Zengerly aus Dillingen, die die Aktion mit koordiniert hat.

Zentraler Ort, der von vielen genutzt wird

Für den „Ökosee“ als Veranstaltungsort habe man sich entschieden, da er zum einen sehr zentral liege, zum anderen aber auch von vielen Spaziergängern oder Joggern genutzt werde, erklärt Jörg Ries, Leiter der Fachstelle für Kinder und Jugendpastoral Dillingen.

Bisher (Stand 12. August) sind im Rahmen der bistumsweiten Aktion „Solidarität bewegt“ 7575 Kilometer zurückgelegt und 14 933 Euro an Spenden gesammelt worden – dazu beitragen haben auch die Kilometer aus Dillingen.




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