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Seligsprechungsgsverfahren Kentenich: Neu gefundenes Material auswerten

Foto: Schönstatt
Internationales Fest der Begegnung in Vallendar-Schönstatt (Archivfoto).

Seligsprechungsgsverfahren Kentenich: Neu gefundenes Material auswerten

Von: bip | 8. Juli 2020
Trier/Vallendar-Schönstatt:
Bischof Dr. Stephan Ackermann hat die Einsetzung einer neuen Historikerkommission im Seligsprechungsverfahren für Pater Josef Kentenich angekündigt. Grund sei die Tatsache, dass nach der weiteren Öffnung der vatikanischen Archive (nun bis zum Ende des Pontifikates von Papst Pius XII. 1958) Dokumente einsehbar sind, die bislang für die diözesane Untersuchung im Seligsprechungsverfahren für den Gründer der Schönstatt-Bewegung nicht zugänglich waren. Dies erklärte Ackermann als für das Seligsprechungsverfahren zuständiger Diözesanbischof gestern in Trier.

Die geltenden Normen sehen eine solche Historikerkommission für jedes Seligsprechungsverfahren vor. Die neue Kommission wird auf den Ergebnissen einer vorausgegangenen aufbauen, die 2007 ihre Arbeit abgeschlossen hatte. Aufgabe der neuen Historikerkommission, deren Mitglieder noch nicht feststehen, wird es insbesondere sein, alle nun zugänglichen Dokumente der vatikanischen Archive zu sammeln, die in irgendeiner Weise dieses Seligsprechungsverfahren betreffen, und ihre Bedeutung zu bewerten. Dabei können die Schriftstücke von Pater Kentenich selbst stammen oder aber sich auf ihn und sein Wirken beziehen.

Neu gefundenes Material auswerten

Es wird dabei auch Aufgabe der Kommission sein, das neu gefundene Material mit dem abzugleichen, was bislang schon von der früheren Kommission an Dokumenten aus anderen Archiven zusammengetragen und ausgewertet worden ist. Am Ende ihrer Arbeit wird die Kommission – unter Einbeziehung des Ergebnisses der vorausgegangenen Kommission - einen Bericht erstellen, in dem auch eine Aussage gemacht wird über die Persönlichkeit und die Spiritualität von P. Josef Kentenich, so wie sie sich in den gesammelten Dokumenten darstellen.

Das Seligsprechungsverfahren für Pater Josef Kentenich wurde in der Diözese Trier am 10. Februar 1975 von Bischof Dr. Bernhard Stein eröffnet und ist auf diözesaner Ebene bis heute noch nicht abgeschlossen.



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