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Vatikan weist Beschwerde von Priestern gegen Trierer Reform zurück

Foto: Zeljko Jakobovac
Die neuen Pfarreien werden aber weiter im Vatikan geprüft.

Vatikan weist Beschwerde von Priestern gegen Trierer Reform zurück

Von: KNA | 15. Mai 2020
Der Vatikan hat eine Beschwerde von Priestern gegen die Reform der Pfarreien im Bistum Trier aus formalen Gründen zurückgewiesen.

Die Reform wird auf Basis eines Antrags von Katholiken aus dem Bistum aber weiterhin geprüft, wie das Bistum Trier heute erklärte. Das habe der Präfekt der römischen Kleruskongregation, Kardinal Beniamino Stella, dem Trierer Bischof Stephan Ackermann mitgeteilt. Der Vatikan hatte die Umsetzung der Pfarreienreform im November nach Beschwerden einer Priestergruppe und mehrerer Katholiken aus dem Bistum ausgesetzt und eine Prüfung angeordnet.

Die Beschwerde der Priestergemeinschaft wurde demnach zurückgewiesen, weil sie an die falsche Behörde adressiert war. Die Priester hatten sich an die Kleruskongregation gewandt. Zuständig sei allerdings der Päpstliche Rat für die Interpretation der Gesetzestexte - bei dem den Angaben zufolge auch die Einwände der Laienkatholiken aus dem Bistum vorliegen.


Ackermann und Vatikan sprechen in kommenden Wochen

Da die Reform in Rom weiter geprüft wird, sollen auch die angedachten Gespräche zwischen Ackermann und den vatikanischen Behörden über strittige Punkte der Reform in den kommenden Wochen stattfinden. Dabei soll es um die Rolle des Pfarrers sowie um die Aufgaben der anderen Priester in der künftigen Pfarreistruktur gehen sowie um den organisatorischen Aufbau der Pfarrei. Ein Termin werde vereinbart, sobald die Corona-Pandemie es zulasse.


Die im Bistum Trier geplante Reform zielt auf neue Strukturen und inhaltliche Schwerpunkte von Seelsorge und religiösem Leben. Die Reform sieht vor, dass die bisherigen 887 Pfarreien im Bistum zu 35 Großpfarreien zusammengelegt werden, die von einem Team aus einem Pfarrer und zwei Laien geleitet werden sollen. Die anderen Priester haben in der angedachten Struktur keine Leitungsfunktion auf Ebene der Pfarrei. Ursprünglich hätten im Januar 15 "Pfarreien der Zukunft" starten sollen, die weiteren 20 sollten ein Jahr später folgen.


  • Info
    Ein Interview mit Bischof Ackermann, nachdem er die Stellungnahmen an den Vatikan geschickt hatte, gibt es hier.



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„Paulinus“-Leserreisen 2021

Es gibt wegen der Corona-Pandemie derzeit leider keine neue Planung für das kommende Jahr.


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An dieser Stelle beantworten regelmäßig Lebensberaterinnen und -berater aus den Einrichtungen des Bistums Trier Fragen zu verschiedenen „Problemfeldern“ des Lebens, zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung, Ehe oder Familie. Wenn Sie zu einem Problem Beratung oder Antworten suchen, können Sie sich entweder an die „Paulinus“-Redaktion, Postfach 3130, 54221 Trier, oder direkt an die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier wenden. Viele Paulinus-Beiträge aus der Praxis der Lebensberater finden Sie im Paulinus-Archiv/Lebensberatung.


Einfach Leben

Ein eigenes Haus, ein Auto, regelmäßiger Urlaub, Fernreisen, ein möglichst gut gefülltes Bankkonto. So sah lange Zeit der Traum vom Wohlstand aus. Doch immer mehr setzt sich heute die Erkenntnis durch: „Viel haben“ heißt noch nicht „gut leben“, und „weniger ist vielleicht mehr“. In Zusammenarbeit mit Barbara Schartz vom Themenschwerpunkt Schöpfung bei der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum beleuchten wir das Thema in einer lockeren Serie und stellen Menschen vor, die für Veränderung eintreten oder anders leben.


Synode im Bistum Trier

Die Synode wurde am 29. Juni 2012 von Bischof Ackermann ausgerufen. Die Trierer Bistumssynode hat ihr Abschlussdokument „heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen“ am 30. April 2016 verabschiedet.



Video

  • Weihnachtsgruß des Bischofs
    Dr. Stephan Ackermann hat sich an Weihnachten mit einer Videobotschaft an die Gläubigen im Bistum Trier gewandt.
  • Synodenumsetzung
    Das Bistum Trier hat ein mit dem Vatikan abgestimmtes Konzept angekündigt, wonach es sich zukünftig in maximal 172 Pfarreien und 35 Pastoralen Räumen neu aufstellen will.
  • Gedenken
    Das ökumenische Gebet beim heutigen Gedenken an die Toten, Verletzten und ihre Angehörigen der Amokfahrt in Trier haben Weihbischof Franz Josef Gebert und Superintendent Dr. Jörg Weber gesprochen (Video: Zeljko Jakobovac).
  • Virus trifft Schwächste am härtesten
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    Weitere Videos des Paulinus finden sich auf www.youtube.com/PaulinusTrier




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