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Mediterrane Heimat einer Göttin

Foto: Debu55y, Depositphotos
Petra tou Romiou (Felsen der Aphrodite): Sagenumwobener Geburtsort Aphrodites.

Mediterrane Heimat einer Göttin

27. Februar 2020
Wenn es in Deutschland Ende des Jahres wieder so langsam trübe, nass und kalt wird, dann ist es eine besonders attraktive Zeit, die Sonneninsel Zypern aufzusuchen. Genießen Sie bei der „Paulinus“-Leserreise vom 3. bis 10. November 2020 im östlichen Mittelmeer noch einmal „frühlingshafte“ Temperaturen (etwa  21 Grad im Durchschnitt), bevor der Winter bei uns Einzug hält.

Zypern ist ein Eldorado für Entdecker: Abwechslungsreiche Landschaft, malerische Häfen, einsame Dörfer, Kirchen und Klöster, sanfte Hügel und bizarre Steilküsten bilden einen schönen Kontrast. Die Spuren der jahrtausendealten Geschichte entdecken Sie ganz bequem (ohne Hotelwechsel) von Ihrem Standort. Wie gewohnt werden geistliches Wort und Gottesdienst die Tage mit prägen.

Ihr Erlebnisprogramm:

1. Tag, Dienstag, 3. November

Flug mit Lufthansa von Luxemburg via München (Umsteigeverbindung) nach Larnaca. Begrüßung durch die Reiseleitung und Fahrt zu unserem Domizil in Limassol: Mediterranean Beach Hotel.

2. Tag, Mittwoch, 4. November

Auf unserem ersten Ausflug gelangen wir durch kleine Bergdörfer und eine wildromantische Landschaft im Troodos-Gebirge zum Kykko-Kloster, auf einer Höhe von 1200 Metern gelegen. Das berühmteste Kloster und zugleich bekannteste Wallfahrtsort Zyperns ist mit schönen Fresken und Mosaiken, wenngleich neueren Datums, ausgestattet. Besonders hervorzuheben ist die Marien-Ikone, die angeblich der Evangelist Lukas selbst gemalt haben soll. Nach der eindrucksvollen Besichtigung Weiterfahrt nach Pedhoulas, wo wir die Kirche des Erzengels Michael besuchen.

3. Tag, Donnerstag, 5. November

Nikosia – die geteilte Hauptstadt ist unser heutiges Ziel. Vorbei an venezianischen Mauern aus dem 16. Jahrhundert gelangen wir zum Archäologischen Museum, wo uns Exponate aus dem Neolithikum bis hin zum römischen Zeitalter in Staunen versetzen. Danach vermittelt uns die griechisch-orthodoxe St.-Johannes-Kathedrale mit ihrer prächtigen Ikonostase sowie den wunderschönen Fresken Eindrücke der griechisch-orthodoxen Religion und der byzantinischen Kunst. Gleich nebenan befindet sich das Byzantinische Ikonen Museum, in dem hervorragend die Entwicklung der zypriotischen Ikonenmalerei vom 8. bis 18. Jahrhundert dargestellt ist. Ein Bummel durch die engen Gassen des malerischen Altstadtviertels „Laiki Geitonia” darf selbstverständlich auch nicht fehlen.

4. Tag, Freitag, 6. November

Sie haben die Möglichkeit, den Tag in eigener Regie zu verbringen oder sich unserem fakultativen Ausflug nach Nordzypern (türkischer Teil der Insel) anzuschließen: Wir überqueren die Demarkationslinie und besuchen die Küstenstadt Famagusta, im Mittelalter eine der reichsten Städte des östlichen Mittelmeers. Hier treffen wir auf christliche Vergangenheit und muslimische Gegenwart. Innerhalb der von venezianischen Stadtmauern umgebenen Altstadt befinden sich noch Überreste prachtvoller Paläste und Villen reicher Kaufleute und Adliger. Wir besichtigen die Kirche des heiligen Nikolaus (heutzutage eine Moschee), eines der schönsten Beispiele gotischer Architektur. Anschließend fahren wir zu den beeindruckenden Ausgrabungen der antiken Metropole Salamis. Ganz in der Nähe lädt das Kloster des heiligen Barnabas zur Besichtigung ein. Der bedeutendste Heilige der Insel erlitt hier nach der Überlieferung den Märtyrertod. Ausflugspreis 65 Euro.

5. Tag, Samstag, 7. November

Gestärkt vom Frühstücksbuffet machen wir uns auf den Weg Richtung Paphos. Der erste Halt führt uns in die Antike – das Stadtkönigreich Courion zählt mit zu den eindrucksvollsten archäologischen Fundstätten der Insel.

In Yeroskipos, dem „heiligen Garten“ der Liebesgöttin Aphrodite, besuchen wir die fünfkuppelige Kirche Agia Paraskevi aus dem 11. Jahrhundert mit Wandmalereien der Auferstehung Lazarus’, des Einzugs in Jerusalem sowie des letzten Abendmahls.

Dann erreichen wir Paphos. Die Stadt überzeugt mit Sehenswürdigkeiten aus allen Epochen und einem mediterranen Urlaubsflair. Wir sehen unter anderem die Paulussäule, die Kirche Agia Kyriaki, die Reste des byzantinischen Hafenkastells und bewundern bei unserem Rundgang im Hause des Dionysos die gut erhaltenen und farbenfrohen Mosaike auf den Böden antiker römischer Luxusvillen. Der Archäologische Pfad führt uns weiter zu den Königsgräbern aus dem 3. Jahrhundert vor Christus. Auf der Rückfahrt entlang der reizvollen Küste legen wir noch einen Fotostopp beim sagenumwobenen Geburtsort der Aphrodite, Petra tou Romiou (Felsen der Aphrodite), ein.

6. Tag, Sonntag, 8. November

Unser Ausflug führt uns abermals durch das herrliche Troodos-Gebirge zu den sogenannten Scheunendachkirchen, die mit zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Insel zählen. Durch die lang heruntergezogenen Dächer und die damit verbundene gute Luftzirkulation im Inneren ist der eigentliche Reichtum der Kirchen – die Fresken – bis heute außerordentlich gut erhalten geblieben.

Wir werden uns eine Auswahl der schönsten Kirchen (insgesamt gibt es mehr als 25) ansehen, wie zum Beispiel die Kirche des heiligen Nikolaus „vom Dach“, die Erzengel Michael Kirche, die Kirche Panagia Podithou und Panagia Phorbiotissa von Asinou.

Durch malerische Weinberge gelangen wir zum schönsten und bekanntesten Weindorf: Omodos. Hier können wir eine alte Weinpresse besichtigen, uns das Kloster zum Heiligen Kreuze anschauen und auf dem malerischen Dorfplatz einen zypriotischen Kaffee probieren.

7. Tag, Montag, 9. November

Heute besuchen wir Larnaca und Umgebung mit Heiligtümern zweier Religionen. An der mediterranen Uferpromenade der Stadt befindet sich die St. Lazarus Kirche aus dem 10. Jahrhundert  mit der schönsten Ikonostase der Insel. Weiter geht es in das kleine Dörfchen Kiti zur Angeloktisti Kirche. Aus dem 6. Jahrhundert  stammen die einzigartigen und zugleich ältesten Wandmosaiken der Insel. Das wichtigste islamische Heiligtum Zyperns ist die Grabmoschee Hala Sultan Tekke. Fotogen an einem Salzsee und umgeben von einem Palmenhain gelegen wurde sie zu Ehren der Ziehmutter des Propheten Mohammeds errichtet.

Die Rückfahrt führt uns in das kleine Bergdorf Lefkara, das berühmt für seine Handarbeiten (Lefkaritika-Spitze) sowie die eindrucksvolle Architektur ist. Bevor wir unser Hotel erreichen, stoppen wir in Khirokitia, um einen Blick auf die älteste aus dem Neolithikum stammende menschliche Siedlung zu werfen.

8. Tag, Dienstag, 10. November

Mit vielen Eindrücken im Gepäck heißt es an diesem Tag Abschied nehmen von der wunderschönen Insel Zypern im östlichen Mittelmeer. Transfer zum Flughafen Larnaca und Rückflug mit Swiss nach Zürich (Umsteigeverbindung) und von dort weiter nach Luxemburg.




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Im Blickpunkt

„Paulinus“-Leserreisen 2020

„Paulinus“-Leserreise im Herbst: Sonneninsel Zypern vom 3. bis 10. November 2020. Die Frühlingsreise Assisi, Siena, Rom ist leider abgesagt (Corona).


Synode im Bistum Trier

Die Synode wurde am 29. Juni 2012 von Bischof Ackermann ausgerufen. Die Trierer Bistumssynode hat ihr Abschlussdokument „heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen“ am 30. April 2016 verabschiedet.


Lebensberatung im Paulinus

An dieser Stelle beantworten regelmäßig Lebensberaterinnen und -berater aus den Einrichtungen des Bistums Trier Fragen zu verschiedenen „Problemfeldern“ des Lebens, zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung, Ehe oder Familie. Wenn Sie zu einem Problem Beratung oder Antworten suchen, können Sie sich entweder an die „Paulinus“-Redaktion, Postfach 3130, 54221 Trier, oder direkt an die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier wenden. Viele Paulinus-Beiträge aus der Praxis der Lebensberater finden Sie im Paulinus-Archiv/Lebensberatung.


Einfach Leben

Ein eigenes Haus, ein Auto, regelmäßiger Urlaub, Fernreisen, ein möglichst gut gefülltes Bankkonto. So sah lange Zeit der Traum vom Wohlstand aus. Doch immer mehr setzt sich heute die Erkenntnis durch: „Viel haben“ heißt noch nicht „gut leben“, und „weniger ist vielleicht mehr“. In Zusammenarbeit mit Barbara Schartz vom Themenschwerpunkt Schöpfung bei der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum beleuchten wir das Thema in einer lockeren Serie und stellen Menschen vor, die für Veränderung eintreten oder anders leben.



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