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So ein Zirkus  in „Kreiznach“

Foto: Johannes Weedermann
Der Präsident der Närrischen Sitzung: Wolfgang Dietrich.

So ein Zirkus in „Kreiznach“

Von: Johannes Weedermann | 23. Februar 2020
Zirkus – das ist zum einen ein positiver Ausdruck für eine große Show, zum anderen ein negativer für merkwürdige Geschehnisse. Bei der Sitzung der Kolpingsfamilie in Bad Kreuznach ist beides klar geworden.

Pünktlich um 19.11 Uhr zogen der Elferrat und der Sitzungspräsident Wolfgang Dietrich der „Kreiznacher“ Kolpingsfamilie in die Manege des Zirkusses ein. Unter dem Motto „Der Zirkus mit der Großpfarrei der geht uns glatt am A... vorbei“ begrüßte der Präsident die herbeigeströmten Narren.

Schon der erste Programmpunkt begeisterte das Publikum.  Die „Mädels der Garde aus Feilbingert“ verzauberten die Gäste mit akrobatischen Kunststücken – eben wie in einem Zirkus. In ihren grünen Kleidern tanzten sie durch die Reihen und bildeten eine Pyramide.

Natürlich hat ein Zirkus auch einen Direktor. Michael Brilmayer nahm die Bistumsreform auf’s Korn. So sollten zum Jahreswechsel die ersten neuen Pfarreien an den Start gehen. Doch der Vatikan griff ein, und die Reform wurde ausgesetzt. „Und so ist am 1. Januar im neuen Jahr, die Pfarrei Heilig Kreuz wie Phoenix aus der Asch wieder da. So langsam ist mir das aber auch egal. Und ich rufe euch zu: Es lebe Bad Kreuznach und auch die Pfarrei, ich hab bald keine Lust mehr, und es geht mir vieles am Hintern vorbei.“

Eine weitere Tanzgruppe beeindruckte die Narren. Die „Muttis“ aus Feilbingert, die dieses Jahr das erste Mal auftraten, faszinierten   vor allem mit ihren akrobatischen Kunststücken und Hebefiguren.

„Seien Sie willkommen im Zirkus der großen und kleinen Politik“, begrüßten die „Ellerbachlerchen“, bestehend aus Clownin Raphaela Haus, Zirkusdirektor Michael Brilmeyer und Sportler Michael Erbert, das Publikum.  „Hurra, Hurra, die Lerchen sind jetzt wieder da“, stimmten sie zur Melodie des Pumuckl-Liedes an.

Die Clownin erzählte dann von ihrem Weihnachtsgeschenk, das sie von ihrem Mann bekommen hatte. Es war „ein goldisches Kuschel-Kätzche“. Leider hatte sie noch keinen Namen, doch sie setzte sich auf die Couch, schaltete den Fernseher ein. „Und dann“, sagte Raphaela Haus, „zack, ich wusste einen Namen für mein verschmustes Struwwelkätzchen: Boris Johnson.“ Passend zum britischen Premierminister und zum vollzogenen Brexit sangen die „Ellerbachlerchen“: „Lustig, lustig, tralalalala, England ist jetzt nicht mehr da.“




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Ein eigenes Haus, ein Auto, regelmäßiger Urlaub, Fernreisen, ein möglichst gut gefülltes Bankkonto. So sah lange Zeit der Traum vom Wohlstand aus. Doch immer mehr setzt sich heute die Erkenntnis durch: „Viel haben“ heißt noch nicht „gut leben“, und „weniger ist vielleicht mehr“. In Zusammenarbeit mit Barbara Schartz vom Themenschwerpunkt Schöpfung bei der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum beleuchten wir das Thema in einer lockeren Serie und stellen Menschen vor, die für Veränderung eintreten oder anders leben.


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