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Neue Pfarreien starten nicht mehr 2020

Foto: Zeljko Jakobvac
Bis zum 30. April soll das Synoden-Umsetzungsgesetz im Vatikan geprüft sein, teilt der Generalvikar mit (Foto: Archiv).

Neue Pfarreien starten nicht mehr 2020

7. Februar 2020
Nach einem Schreiben aus dem Vatikan geht das Bistum Trier davon aus, im Frühsommer zu wissen, wie es mit der Synodenumsetzung strukturell weitergeht. Ein Start der 15 neuen Pfarreien noch in diesem Jahr ist somit ausgeschlossen.

„Für den Frühsommer erwarten wir Klarheit, in welcher Form unsere Synodenumsetzung organisatorisch und strukturell weitergehen kann“, hat Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg heute in einem Schreiben in Trier mitgeteilt. Er erklärte, Anfang Februar habe die römische Kleruskongregation Bischof Dr. Stephan Ackermann geschrieben, dass die Kleruskongregation und der Päpstliche Rat sich mit der Interpretation der Gesetzestexte befassten.

Im November hatte die römische Kleruskongregation das „Gesetz zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013–2016“ nach zwei Beschwerden zur Überprüfung ausgesetzt. Geplant war, dass zum 1. Januar die ersten 15 neuen Großpfarreien im Bistum starten.

Start der 15 neuen Pfarreien in diesem Jahr ausgeschlossen

Die Prüfung werde „in Anbetracht der Bedeutung des Themas für die Pastoral und für den priesterlichen Dienst in der Diözese“ noch einige Zeit in Anspruch nehme, teilt der Generalvikar weiter mit. Als Termin sei der 30. April genannt worden. „Im Umfeld dieses Datums werden voraussichtlich auch die vom Bischof erbetenen Gespräche in dieser Sache stattfinden“, sagte von Plettenberg. Damit sei klar, dass ein „unterjähriger Start“ der neuen Pfarreien – etwa zum 1. Juli – in diesem Jahr ausgeschlossen sei.

Nach Abschluss des römischen Verfahrens werden wir zeitnah einen neuen Zeitplan vorlegen, wann die rechtlichen Rahmenbedingungen veröffentlicht werden und welche Schritte sich daraus ergeben“, sagte Generalvikar von Plettenberg.

Zu den beiden Stellungnahmen des Bischofs für den Vatikan gab es diesen Artikel.

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