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Mit Hobbies Gutes tun

Foto: Hans Georg Schneider
Susanne Humbert (rechts) am Stand von "Kunter Bund" aus Walpershofen stellt einen "Sorgenfresser" vor.

Mit Hobbies Gutes tun

Von: Hans Georg Schneider | 4. Dezember 2019
Der Adventsmarkt des „CaritasKlinikums“ Saarbrücken bringt Patienten, Mitarbeiterschaft, Klinikbesucher und Interessierte zusammen.

„Sie machen den Schmuck selber? Toll!“ Voll Bewunderung steht die Kundin vor dem Tisch, auf dem Hedi Blank ihre Schmuckstücke präsentiert. Das Namensschild der Kundin weist diese als Mitarbeiterin der Psychoonkologie aus. Hedi Blank hat einen Stand beim Adventsmarkt im „CaritasKlinikum“ Saarbrücken St. Theresia aufgebaut.

Seit Jahren ist sie hier dabei und freut sich über das Interesse an ihren Arbeiten und darüber, viele Bekannte wieder zu treffen. Ihren Schmuck entwirft und fertigt sie selbst. „Ich habe mit Papierschmuck angefangen“, erzählt sie. Das war vor Jahren, als sie nach einer schweren Krankheit nach einem schönen Hobby suchte. Heute arbeitet sie mit vielen Materialien. Sechs bis acht Stunden sind nötig, um eine Halskette zu häkeln, erklärt sie und freut sich auf die nächste Kundschaft.

Rund 20 Stände sind auf dem Adventsmarkt im „CaritasKlinikum“ vertreten. Das Wetter spielt hier kaum eine Rolle, alles ist unter dem Dach des großen hellen Eingangsgebäudes untergebracht. Hier begegnen sich die Besucherinnen und Besucher der Klinik, die Patienten und die Mitarbeiterschaft. Dazu kommen heute viele Interessenten am jährlichen Markt. Bei vielen Menschen in der Region ist der Termin seit Jahren eine feste Größe im Kalender.

Die Kreativphase beginnt im Sommer

Susanne Welsch vom Sozialdienst der Klinik und Monika Heinz vom Medizincontrolling gehören zum Vorbereitungsteam. Im Sommer beginnen sie damit, besondere Ideen für den Markt zu entwickeln und umzusetzen. Diesmal sind – unter anderem – dekorative Christbäume entstanden, die offensichtlich gut gefallen und sich schnell verkaufen. „Weil es mir Spaß macht“, sagt Susanne Welsch auf die Frage nach ihrer Motivation. Viele der Stände werden von Mitarbeiterinnen der Klinik betrieben, und Susanne Welsch huscht von Tisch zu Tisch, um nach dem Rechten zu sehen. Es sind fast nur Frauen, die hier aktiv dabei sind. „Manchmal bringt eine Frau ihren Mann mit –zum Transport“, lacht sie.

Jeder Stand spendet im Rahmen dessen, was er an Erlös erwirtschaftet, für ein jährlich wechselndes gemeinsames Projekt, erklärt sie. Das reichte von einer Zuwendung für die Kinder-HNO, für die Hospizarbeit bis zur Spende an den „Wünschewagen“, mit dem schwerstkranken Menschen ein letzter Wunsch erfüllt werden soll.

Frauenselbsthilfegruppe freut sich über Zuwendung

Diesmal ist es die „Frauenselbsthilfe nach Krebs“. Deren Gruppenleiterin Gabriela Avila ist mit Christa Groß, ebenfalls aus der Gruppe, natürlich zu Besuch gekommen. Seit 14 Jahren treffe man sich mit rund 20 Frauen einmal im Monat in der Klinik, erklärt die Leiterin.

Sie freut sich riesig über die Zuwendung und die damit verbundene Anerkennung ihrer Arbeit unter dem Motto „Auffangen, Informieren, Begleiten“. Der Markt sei eine „sehr gute Aktion“ der „sehr persönlichen Klinik“, die sich hier „mit Herz und sozial“ präsentiere, sagt sie.

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