Paulinus - Wochenzeitung im Bistum Trier

Paulinus - Kopfbereich:

Paulinus - Inhalt:
Paulinus - Hauptinhalt:
Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe

Von: Sarah Schött | 5. Juni 2019
Ein Porträt über Dr. Verena Hammes (28) aus Koblenz, die neue Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) ist, ist ein ein Schwerpunkt des neuen „Paulinus“.

In ihrer Freizeit treibt Dr. Verena Hammes gerne Sport. Das trifft sich gut, denn bis sie an ihrem neuen Arbeitsplatz ankommt, hat sie einige Treppen zu überwinden. Das Büro der „Ökumenischen Centrale“ der ACK liegt im siebten Stock eines Bürogebäudes in Frankfurt am Main. Seit dem ersten Mai ist die 28-Jährige dort Geschäftsführerin und gleichzeitig Referentin für den römisch-katholischen Bereich.

Ihren ersten Kontakt mit der Ökumene hat sie in der Schule. Für eine Facharbeit im Religionskurs will Hammes etwas Aktuelles bearbeiten – und widmet sich der Gründung der ACK Koblenz. „Ich habe den Gründungsprozess begleitet. Und dann ist mir die ACK ans Herz gewachsen – sie ist irgendwie mein Baby geworden in dieser Zeit.“ Nach der Gründung wird sie von der katholischen Kirche als Delegierte in die ACK Koblenz geschickt und ist seitdem dort aktiv. „Da habe ich so ein bisschen Blut geleckt in der Ökumene und gemerkt, dass es mehr gibt als nur katholisch und evangelisch. Dieses Spektrum kennenzulernen war für mich spannend, und ich habe dadurch auch meine Konfession besser kennengelernt.“

In der Ökumene voneinander lernen

Im Moment sei sie noch in der Einfindungsphase ihres neuen Jobs in Frankfurt. Sie stehe in engem Kontakt mit ihrer Vorgängerin Dr. Elisabeth Dieckmann, frage viel und lerne jeden Tag etwas Neues. Doch neben dem Regelgeschäft stehen auch schon zwei Großprojekte für ihre Amtszeit fest: 2021 finden der dritte Ökumenische Kirchentag und die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Deutschland statt. Aber Hammes wirkt zuversichtlich, dass das alles klappt. Unter anderem, weil sie merklich viel Freude an ihrer Arbeit hat. Und das möchte sie auch nach außen tragen. „Eine der wichtigen Aufgaben, die ich mir auf die Fahne geschrieben habe, ist Lobbyarbeit. Dass Ökumene bunt ist, dass sie vielfältig ist. Dass Ökumene kein Schreckgespenst ist, sondern wir wirklich voneinander lernen können. Ökumene macht einfach Spaß.“

Den kompletten Artikel lesen Sie im aktuellen Paulinus. Zum E-Paper und den Probe-Aboarten

  • Weitere Themen dieser Ausgabe
    +++ Eine besondere Veranstaltungsreihe füllt den leeren Kirchenraum der Basilika Prüm +++ In Bingerbrück, einem Stadtteil von Bingen, haben Engagierte ein „Hildegardzentrum“ aufgebaut +++ Wie Eltern ihren Kindern bei Schulangst helfen können, darum geht es in der "Paulinus"-Lebensberatung +++ Evangeliumsauslegung von Pastoralreferent altfried g. rempe +++ Gastbeitrag von Dr. Josef Freise zu kirchlicher Hierarchie, dem synodalen Weg und der Anhörung zum neuen Bistumsgesetz" +++

Auch als E-Paper


Paulinus - Marginalinhalt:

Im Blickpunkt

„Paulinus“-Leserreisen 2019/2020

Herbstreise an die sonnige Costa Barcelona vom 6.–12. Oktober. Die Leserreisen für 2020 sind in Arbeit.


Synode im Bistum Trier

Die Synode wurde am 29. Juni 2012 von Bischof Ackermann ausgerufen. Die Trierer Bistumssynode hat ihr Abschlussdokument „heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen“ am 30. April 2016 verabschiedet.


Lebensberatung im Paulinus

An dieser Stelle beantworten regelmäßig Lebensberaterinnen und -berater aus den Einrichtungen des Bistums Trier Fragen zu verschiedenen „Problemfeldern“ des Lebens, zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung, Ehe oder Familie. Wenn Sie zu einem Problem Beratung oder Antworten suchen, können Sie sich entweder an die „Paulinus“-Redaktion, Postfach 3130, 54221 Trier, oder direkt an die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier wenden. Viele Paulinus-Beiträge aus der Praxis der Lebensberater finden Sie im Paulinus-Archiv/Lebensberatung.


Einfach Leben

Ein eigenes Haus, ein Auto, regelmäßiger Urlaub, Fernreisen, ein möglichst gut gefülltes Bankkonto. So sah lange Zeit der Traum vom Wohlstand aus. Doch immer mehr setzt sich heute die Erkenntnis durch: „Viel haben“ heißt noch nicht „gut leben“, und „weniger ist vielleicht mehr“. In Zusammenarbeit mit Barbara Schartz vom Themenschwerpunkt Schöpfung bei der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum beleuchten wir das Thema in einer lockeren Serie und stellen Menschen vor, die für Veränderung eintreten oder anders leben.



Video

  • Umfrage nicht wirklich aussagekräftig
    Das Bistum Trier sieht methodische und inhaltliche Schwächen in einer Umfrage der Initiative Kirchengemeinde vor Ort.
  • Evangelisierung in abgelegenen Bergdörfern
    Der Missio-Film stellt zum Sonntag der Weltmission den Nordosten Indiens und die Missionsarbeit der katholischen Kirche in den "Sieben Schwesterstaaten" vor.
  • Theaterstück aufführen lassen
    Das Einpersonen-Theaterstück über Pater Richard Henkes, der jüngst seliggesprochen worden ist, kann man noch bis Ende Oktober andernorts aufführen lassen. https://glaube-hat-zukunft.de/pater-richard-henkes/theaterstueck-zu-pater-richard-henkes/
  • Aktionsbox der Aktion Arbeit
    Ausleihbare Aktionsboxen, deren nützliche Dinge etwa bei Pfarrfesten oder anderen Veranstaltungen gegen eine Spende angeboten werden können, bietet die Aktion Arbeit im Bistum Trier an.
  • Ausstellung: Klimawandel begrenzen
    Die Lernwerkstatt „KlimaWandelWeg“ können Schulen und Bildungseinrichtungen im Bistum Trier kostenlos ausleihen. Vorgestellt wurde das Projekt in der Bischöflichen St.-Maximin-Schule Trier (Video Zeljko Jakobovac).
  • Weitere Videos
    Weitere Videos des Paulinus finden sich auf www.youtube.com/PaulinusTrier




Paulinus - Fuss: