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Über die Grenzen hinweg an jüdische Opfer erinnert

Foto: J. Schwickerath
Deportationsdenkmal am Trierer Rindertanzplatz.

Über die Grenzen hinweg an jüdische Opfer erinnert

Von: red | 10. September 2023
Schweich/Trier/Luxemburg:
Rund um den Jahrestag der Deportation von über 500 Juden aus der Großregion im Jahr 1941 hat der Pastorale Raum Schweich mit Partnern aus Luxemburg und Deutschland eine Veranstaltungsreihe gestartet.

Das umfangreiche Programm geht auf eine Kooperation der vom Pastoralen Raum getragenen Arbeitsgemeinschaft (AG) Gedenken mit der deutsch-luxemburgischen AG „grenzenlos gedenken“ zurück. Bis Mitte Oktober finden mehrere Führungen und Exkursionen zu Stätten (ehemals) jüdischen Lebens in der Region sowie weitere Veranstaltungen statt.

Da im ersten Deportationszug „Da3“ in das Konzentrationslager Litzmannstadt rund 100 Kinder und Jugendliche waren, ist in den Schaufenstern des früheren Karstadt-Gebäudes in der Trierer Simeonstraße bis 15. Oktober eine Wanderausstellung zu sehen, die sechs von ihnen näher vorstellt.

Am 8. September laden René Richtscheid vom Wittlicher Emil-Frank-Institut und Peter Szemere von der Jüdischen Kultusgemeinde Trier ab 16.30 Uhr zu einer kostenlosen Führung über den jüdischen Friedhof Schweich ein, für die man keine Anmeldung braucht.

Ausstellung, Lichtinstallation und Führungen

Am 29. und 30. September zeigt Ralf Kotschka im Rahmen der „Illuminale“ in Trier (Motto „Licht in der Finsternis“) jeweils von 19 bis 24 Uhr am Deportationsdenkmal am Rindertanzplatz die Licht-Medien-Installation „Bis kein Stern mehr da war“.

Am 15. Oktober lädt Szemere zur Besichtigung der Synagoge und einem Gang über den jüdischen Friedhof nach Trier ein, um Geschichte und Gegenwart der Juden in der Stadt kennenzulernen. Die Führung (sieben Euro) beginnt um 14 Uhr in der Synagoge (Kaiserstraße). Teilnahme nach vorheriger Anmeldung unter Telefon (0 65 02) 23 32, E-Mail schweich@kvhs.trier-saarburg.de.

In Schweich eröffnet die AG Gedenken am 3. Oktober um 11 Uhr die von Pascale Eberhard erarbeitete Ausstellung „Jetzt wissen wir erst, wie schön die Heimat war“. Anhand von Briefen, Fotos und Dokumenten wird der Überlebenskampf jüdischer Deportierter aus Luxemburg und der Region Trier gezeigt.




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