Paulinus - Wochenzeitung im Bistum Trier

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Bischof Ackermann im hohen Norden

Foto: privat
Blick auf Island von der Kirchenglocke der Pfarrei Reydarfjördur aus.

Bischof Ackermann im hohen Norden

10. August 2017
Die Kirche von Island ist klein, aber bunt. Das hat der Trierer Bischof Dr.Stephan Ackermann festgestellt, dem sein Urlaubsaufenthalt auf der Insel im Norden Europas unverhofft zu einer Begegnung mit der dortigen Kirche geriet. Und weil er seine Eindrücke vom kirchlichen Leben in Island gerne weitergeben wollte, hat er einen Beitrag für den „Paulinus“ daraus gemacht.

"Dass der Sommerurlaub auf Island zu einer intensiven Begegnung mit der Kirche vor Ort führen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Doch der Kontakt mit Bischof David Tencer und Pater Jacques Rolland, seinem Kanzler, und deren spontane Gastfreundschaft ließen die Ferien zugleich zu einer Begegnungsreise mit dem Bistum Reykjavik werden.

Katholisch zu sein auf Island, heißt, zu einer Minderheit zu gehören: Rund 13 000 Katholiken leben unter insgesamt 331 000 Einwohnern. Das Bistum umfasst nur sieben Pfarreien, deren Pfarrorte zumeist Hunderte von Kilometern voneinander entfernt liegen. Um in die Bischofsstadt zu kommen, nimmt man am besten das Flugzeug. Das ist nicht der billigste Weg, aber er spart enorm Zeit.

So überschaubar die Schar der katholischen Gläubigen ist, so bunt ist sie zugleich: Denn neben den Isländern, die nicht einmal die Mehrheit stellen, besteht die Kirche zum großen Teil aus Polen, Slowaken, Filipinos, aber auch Litauern. Sie kommen nach Island, um zu arbeiten oder weil sie hier ihre Ehepartner finden, nicht selten auch beides.

Saarländerin hält über Paulinus Kontakt zum Heimatbistum

Eine besondere Freude war es für mich, zwei deutschen Frauen zu begegnen. Eine von ihnen stammt sogar aus dem Saarland: Seit mehr als vier Jahrzehnten lebt Marga Thome aus Oberlöstern auf Island, war in Reykjavik Dozentin für Krankenpflege und mit einem Isländer verheiratet. Über den „Paulinus“ verfolgt sie bis heute die Geschehnisse in ihrem Heimatbistum, das sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr besuchen kann. Die Freude über das Zusammentreffen kann man sich leicht vorstellen! So bunt wie die Zusammensetzung der Gläubigen ist auch die Gruppe der im Bistum tätigen Priester, Ordensschwestern, Laienmitarbeiter und Volontäre ...

... Die Tage auf Island haben mir wieder einmal gezeigt, welche Kraft der Integration unser Glaube und die kirchliche Gemeinschaft haben. Aber die Tage haben auch gezeigt, welch eine Leistung einem Bistum wie Reykjavik abverlangt wird, damit aus einer zusammengewürfelten Ansammlung von Gläubigen eine wirkliche Gemeinschaft wird. Bischof David und seine Mitstreiter arbeiten daran. Sie setzen dabei auch auf die Solidarität aus Deutschland, die besonders durch das Bonifatiuswerk geleistet wird ..."

Den kompletten Artikel gibt es im "Paulinus" vom 13. August.

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Griechenland – auf den Spuren des Apostel Paulus: Die Leserreise führt vom 4. bis 11. Oktober 2017 (Herbstferien Rheinland-Pfalz & Saarland) nach Griechenland – auf den Spuren des Apostel Paulus. Es sind noch Plätze frei!


Synode im Bistum Trier

Die Synode wurde am 29. Juni 2012 von Bischof Ackermann ausgerufen. Die Trierer Bistumssynode hat ihr Abschlussdokument „heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen“ am 30. April 2016 verabschiedet.


Lebensberatung im Paulinus

An dieser Stelle beantworten regelmäßig Lebensberaterinnen und -berater aus den Einrichtungen des Bistums Trier Fragen zu verschiedenen „Problemfeldern“ des Lebens, zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung, Ehe oder Familie. Wenn Sie zu einem Problem Beratung oder Antworten suchen, können Sie sich entweder an die „Paulinus“-Redaktion, Postfach 3130, 54221 Trier, oder direkt an die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier wenden. Viele Paulinus-Beiträge aus der Praxis der Lebensberater finden Sie im Paulinus-Archiv/Lebensberatung.


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Ein eigenes Haus, ein Auto, regelmäßiger Urlaub, Fernreisen, ein möglichst gut gefülltes Bankkonto. So sah lange Zeit der Traum vom Wohlstand aus. Doch immer mehr setzt sich heute die Erkenntnis durch: „Viel haben“ heißt noch nicht „gut leben“, und „weniger ist vielleicht mehr“. In Zusammenarbeit mit Barbara Schartz vom Themenschwerpunkt Schöpfung bei der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum beleuchten wir das Thema in einer lockeren Serie und stellen Menschen vor, die für Veränderung eintreten oder anders leben.



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